Junge Florianis im Pongau im 24 Stunden Einsatz

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Die jungen Florianis wurden mitten in der Nacht zu einem Verkehrsunfall gerufen.
Die jungen Florianis wurden mitten in der Nacht zu einem Verkehrsunfall gerufen. - © Pressefotopongau/MW
Am letzten Wochenende wurde es für die Feuerwehrjugend in St. Johann im Pongau Ernst: Die 14 Jugendlichen hatten die Möglichkeit für 24 Stunden Berufsfeuerwehr-Luft zu schnuppern und zu erleben, wie ein 24 Stunden Einsatz abläuft.

Von Samstag bis Sonntag hatten die Mitglieder der Feuerwehrjugend der Freiwilligen Stadtfeuerwehr St. Johann im Pongau die Möglichkeit, in die Rolle eines Berufsfeuerwehrmannes zu schlüpfen. Um 09.00 Uhr zogen sie ins Feuerwehrhaus ein, um Berufsfeuerwehr-Luft zu schnuppern. Insgesamt nahmen an dieser Bereitschaft 14 Jugendmitglieder und zehn Betreuer teil.

Brandalarm in der Neuen Mittelschule

Bei diesem Dienst wurden die Mitglieder der Feuerwehrjugend mit sämtlichen Tätigkeiten konfrontiert, die auch ein Feuerwehrmann bewältigen muss. Zu Beginn wurden organisatorische Dinge besprochen. Bereits um 10.00 Uhr ertönte der Piepser. Brandmeldealarm in der Neuen Mittelschule wurde gemeldet und sofort machten sich die Jugend Feuerwehrler auf, zogen ihre Feuerwehrkleidung, Stiefel und Helm an und sprangen ins Fahrzeug.  Vor Ort konnte dann allerdings Entwarnung durch den Einsatzleiter gegeben werden, es war ein Fehlalarm.

Vier Einsätze in 24 Stunden

Die Jugendfeuerwehr musste in den 24 Stunden insgesamt vier Einsätze bewältigen, darunter einen Verkehrsunfall. Dabei musste der Fahrer im steilen Gelände von den Suchtrupps gefunden und geborgen werden. Der Einsatzleiter forderte dafür die Bergrettung St. Johann zur Unterstützung an. Vier Bergretter halfen den Mitgliedern der Feuerwehrjugend die Person zu bergen.

Doch, wie es jederzeit auch in einer echten Berufsfeuerwehr der Fall sein kann, wurden die Jugendlichen gegen 4.00 Uhr Früh aus dem Schlaf gerissen. Der Piepser meldete einen Wohnhausbrand neben dem Ziegelwerk.

Kurze Nacht für Feuerwehrjugend

Neben den verschiedenen Einsatzübungen standen auch Gerätekunde auf dem Dienstplan sowie eine spannende Schnitzeljagd quer durch St. Johann, für die sich die Jugendbetreuer einige knifflige Rätsel einfallen ließen. Die kurze Nacht war den meisten noch ins Gesicht geschrieben, doch nach dem gemeinsamen Frühstück ließen die nächsten Aufgaben nicht lange auf sich warten. Das Gerätehaus musste aufgeräumt werden bevor der Feierabend angetreten werden konnte.

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