KAC-Niederlage bei Mason-Debüt – Caps siegten 2:1

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Österreichs Rekordmeister KAC hat seinem neuen Coach Doug Mason kein erfolgreiches Debüt beschert. Die Klagenfurter verloren am Freitagabend das Heimspiel gegen die Vienna Capitals 1:2 und blieben damit erstmals seit dem Abgang von Martin Stloukal ohne Punkt. Ausschlaggebend dafür war die eklatante Abschlussschwäche der KAC-Stürmer. Dort muss der Kanadier Mason den Hebel ansetzen.


Der Erzrivale aus Villach beendete indes seine Negativserie von fünf Niederlagen und kam zu einem verdienten 3:2-Heimsieg im “Keller-Derby” über Olimpija Ljubljana. Die Graz 99ers feierten vor eigenem Publikum einen knappen 4:3-Erfolg gegen Znojmo und sind nun punktegleich mit Spitzenreiter Linz, Salzburg und den “Caps” aus Wien (alle 14). Titelverteidiger HCB Südtirol besiegte in Bozen den HC Innsbruck 5:4 und setzte damit seinen Aufwärtstrend fort. Innsbruck muss also weiter auf einen Sieg im Tiroler Derby warten.

Die Klagenfurter begannen bei der Mason-Premiere stark und hatten im Startdrittel etliche Chancen, die sie aber nicht nutzten. Die Wiener durften dagegen nach nur 31 Sekunden im Mittelabschnitt jubeln, Kristopher Foucault sorgte für die Führung. Diese hielt bis zur 48. Minute, in der Thomas Hundertpfund den verdienten Ausgleich erzielte – es war erst das vierte KAC-Tor in den jüngsten fünf Spielen, das erste nach 114 Minuten. Doch Dustin Sylvester (55.) sicherte den cleveren Wienern den Sieg. Damit sind die Caps auswärts weiter ungeschlagen.

Die Villacher waren lange verunsichert und mussten sich in die Partie gegen Ljubljana hineinkämpfen. Erst in Minute 14 schossen die Adler erstmals aufs Tor der Slowenen, ehe Gerhard Unterluggauer im ersten VSV-Powerplay mit seinem Schlagschluss von der blauen Linie den Spielverlauf auf den Kopf (18.) stellte. Nach dem 1:0 dominierte der VSV den Mittelabschnitt klar, verabsäumte es jedoch, die Führung auszubauen.

Erst ein Kabinettstückerl von John Lammers in Unterzahl (42.) brachte das 2:0. Zwar gelang Laibach durch Anze Ropret (43.) der schnelle Anschlusstreffer, aber Darren Haydar traf im Powerplay zum vorentscheidenden 3:1 (53.) für die tapfer kämpfenden Villacher. Eine Sekunde vor Schluss betrieb Matt White noch Ergebniskosmetik (60.).

In Graz lief zunächst alles für die Hausherren, Manuel Ganahl (3./PP) und Tyler Scofield (22.) sorgten für eine 2:0-Führung. Und nach dem Anschlusstreffer von Pavel Rosa bei 5:3-Überlegenheit (26.) stellte Luke Walker (29.) schnell wieder den Zwei-Tore-Abstand her. Im Schlussdrittel drehten die Tschechen dann auf, schafften durch Tore von Martin Podesva (43.) und Radek Cip (55.) sogar den Ausgleich. Schließlich avancierte Petri Lammassaari mit seinem Treffer knapp eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene zum Matchwinner der weiter drittplatzierten Steirer.

Innsbruck kam nach zuletzt vier Siegen in Folge mit breiter Brust nach Bozen, agierte allerdings nach frühem Rückstand durch Anton Bernard (3.) zu undiszipliniert. Paul Zanette (6.) und vor allem Derek Nesbitt (15., 31., 32.) nutzten die Powerplay-Chancen der Südtiroler konsequent und schossen eine komfortable und letztlich vorentscheidende 5:1-Führung heraus. Die Innsbrucker, für die Jeff Ulmer (12.), Dustin Vanballegooie (37.), Stefan Pittl (54./PP) und Matt Siddall (60.) trafen, wurden danach zwar durch ein Timeout von Trainer Christer Olsson wachgerüttelt, allerdings zu spät.

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