Kärntner Ulrichsberg mit Betretungsverbot belegt

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Berg für Treffen der rechten Szene bekannt
Berg für Treffen der rechten Szene bekannt
Der Gipfel des Ulrichsbergs in Kärnten ist derzeit für Wanderer nicht erreichbar. Gründe dafür sind ein massiver Felssturz sowie Forstarbeiten. Außerhalb Kärntens ist die Erhebung bei Klagenfurt vor allem wegen seiner im Herbst stattfindenden jährlichen Treffen der rechten Szene bekannt. Unterm Jahr ist der Ulrichsberg beliebtes Naherholungsziel für zahlreiche Wanderer und Spaziergänger.


Bei einem Felssturz an der Ostabdachung des Berges seien insgesamt mehr als hundert Kubikmeter Felsgestein mit Gewichten von über 20 Tonnen ausgebrochen und auf Wege und Wanderrouten gestürzt, teilte die Stadtpresse Klagenfurt am Donnerstag in einer Aussendung mit. Nach einem Ortsaugenschein von Sachverständigen, die weitere Felsausbrüche oder Abrutschungen für möglich halten, wurde für das gefährdete Gelände ein Betretungsverbot verhängt.

Mit einer Aufhebung dieses Betretungsverbotes ist frühestens im Laufe des Jahres 2015 zu rechnen. Laut Heinz Blechl, Leiter der Abteilung Stadtgarten und Bereichsleiter der Infrastruktur der Stadt Klagenfurt, seien die Folgen des kommenden Winters mit Schnee und Frost abzuwarten, ehe mit der Räumung und Sicherung des Gelände begonnen werden könne.

Bis zum 31. Oktober ist ein Aufstieg zum Gipfel des Ulrichsberges auch über die südliche und südöstliche Bergflanke nicht möglich. Dort ist ein forstliches Sperrgebiet eingerichtet, daher gilt hier ebenfalls ein Betretungsverbot. Ab 1. November sollte der Gipfel des Ulrichsbergs vom Süden her wieder erreichbar sein.

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