Kanada – Russland als Eishockey-WM-Hit im Viertelfinale

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Kanadas Goalie will gegen Russland seinen Kasten sauber halten
Kanadas Goalie will gegen Russland seinen Kasten sauber halten - © APA (AFP)
Mit dem Klassiker zwischen den beiden Eishockey-Großmächten Kanada und Russland als Höhepunkt werden bei der WM in Dänemark am Donnerstag die Halbfinalisten ermittelt. Aufgrund des bisherigen Turnierverlaufs ist der Ausgang offen. Beide Mannschaften kamen im bisherigen Turnierverlauf noch nicht wie gewünscht auf Touren.

Kanada verlor zuerst in der Verlängerung gegen die USA (4:5) und dann gegen Finnland gleich mit 1:5. Auch die Olympiasieger aus Russland mussten zwei Niederlagen einstecken: gegen Tschechien (3:4 nach Verlängerung) und zum Abschluss gegen Titelverteidiger Schweden (1:3).

Die vergangenen beiden großen Duelle zwischen den beiden Teams entschieden die Kanadier für sich: Das WM-Finale 2015 in Prag gewannen sie 6:1, das Halbfinale vor einem Jahr in Köln 4:2. In einem Viertelfinale trafen der 26-fache Weltmeister Kanada und der 27-fache Champion Russland zuletzt vor sieben Jahren in der Slowakei aufeinander. Damals setzte sich Russland 2:1 durch. Wer auch immer die Partie gewinnt, der Verlierer wird die WM als große Enttäuschung abbuchen müssen.

Die einfachste Aufgabe hat auf dem Papier Titelverteidiger Schweden gegen Außenseiter Lettland. Das “Tre Kronor”-Team gewann als einzige Mannschaft alle Vorrundenpartien und hinterließ dabei einen bärenstarken Eindruck. Die Letten auf der anderen Seite feierten den größten Erfolg seit 2014, als sie bei Olympia in Sotschi dank eines 3:1-Triumphs gegen die Schweiz zuletzt in ein Viertelfinale einzogen.

Ihre Hoffnungen setzen die Letten primär auf Elvis Merzlikins. Der Keeper liefert einmal mehr eine Topleistung nach der anderen ab. Sein Teamkollege Ronalds Kenins lobte ihn nach dem Viertelfinal-Einzug als “besten Goalie” der Welt. “Du weißt, dass er den Puck hält, wenn du einen Fehler gemacht hast. Er ist unwirklich.”

In Herning treffen die USA auf Tschechien. Dieses Duell gab es bereits im Februar im Olympia-Viertelfinale, in dem sich die Tschechen 3:2 nach Penaltyschießen durchsetzten. Die Amerikaner haben also eine Rechnung offen.

Im weiteren Viertelfinale spricht im Duell Finnland mit der Schweiz nicht viel für die Eidgenossen. Um gegen die bisher überzeugenden Finnen, die Siege gegen Kanada (5:1) und die USA (6:2) gefeiert haben, zu bestehen, wird eine konstant starke Leistung nötig sein. Denn Finnland stellt in Dänemark unter der Regie von Sebastian Aho und Teuvo Teräväinen von den Carolina Hurricanes eine überzeugende Mannschaft. Finnland weiß mit Aho den besten Stürmer und mit Harri Säteri den statistisch besten Torhüter des Turniers in seinen Reihen. In sämtlichen wichtigen Statistiken sind die Finnen vorne dabei.

(APA/ag.)

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