Kapruner promoviert “Sub auspiciis” in Leoben

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Im Bild: Christoph Kirchlechner mit Frau und Bundespräsident Dr. Heinz Fischer Im Bild: Christoph Kirchlechner mit Frau und Bundespräsident Dr. Heinz Fischer - © Foto: Freisinger
Der Kapruner Christoph Kirchlechner hat etwas ganz Besonderes geschafft! Er ist der erst 5. Student, der in 109 Jahren auf der Montanuniversität Leoben sub auspiciis promovierte.

Das ist die höchste Auszeichnung für erfolgreiche Schul- und Studienleistungen. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und 150 Ehrengästen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft feierten mit der Familie dieses große Fest in Leoben, Bürgermeister Ing. Karlsböck gratulierte im Namen der Gemeinde Kaprun und überreichte ihm ein Bild von Kaprun.

Der junge Kapruner studierte zuerst am Institut für Werkstoffwissenschaften an der Montanuni Leoben, forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leobener Erich Schmid Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit dem spezifischen Verhalten von Materialproben im Nanometer-Bereich. “Seit Galileo Galilei ging man bis vor einigen Jahren davon aus, dass die Eigenschaften eines Werkstoffes unabhängig von seiner Größe immer gleich sind. Tatsächlich ist es aber so, dass sich die Materialeigenschaften in kleinen Dimensionen anders verhalten.“ Das ist eines der Ergebnisse seiner Forschungsarbeit und heute immens wichtig in der Fertigungsindustrie, die in immer kleinere Dimensionen vordringt, wie dies eindrucksvoll die Mikroelektronikindustrie zeigt.

Nach wie vor ist er stark mit Kaprun verbunden, viele Jahre fuhr er als Skipper beim Jugendostertörn der Crew-Tauern mit und gibt seine Erfahrung und Wissen bei B-Schein Kursen weiter.



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