Karate: Stefan Pokorny jubelt über erste EM-Medaille

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Der Salzburger darf am Samstag über seine erste EM-Medaille jubeln.
Der Salzburger darf am Samstag über seine erste EM-Medaille jubeln. - © APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUMMAYR/Archiv
„Endlich“, jubelte Stefan Pokorny, der zuvor das Bronze-Match des Finaltages der Karate-EM in Novi Sad lieferte: Der Salzburger schlug in der Klasse bis 67 kg Tural Aghalarzade aus Aserbaidschan mit 4:3.

„Ich war taktisch perfekt eingestellt, wusste, dass ich im Mittelteil des Kampfes aufpassen muss, denn da sucht Tural im Normalfall die Punkte. In der Schlussminute hieß die Devise Vollgas“, sprudelte der 26-Jährige aus sich heraus. Und so war es auch: 54 Sekunden vor Schluss folgte das 1:0, 20 Sekunden später das 2:0 und weitere neun Sekunden danach das 3:0.

Doch dann der Schock: Der Dritte der Premier League von Marokko traf das Schienbein, bekam aber von zwei Kampfrichtern fälschlicherweise einen Ippon zugesprochen – 15 Sekunden vor dem Ende gab es das 3:3. „Ich dachte schon, sie nehmen mir die Medaille schon wieder weg, war aber voll motiviert und sorgte nur zwei Sekunden später für das 4:3“, gab sich Pokorny erleichtert.

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