Karl Lagerfeld kreierte Tiara der Opernball-Debütantinnen

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Das Krönchen ist vom Donauwalzer inspiriert
Das Krönchen ist vom Donauwalzer inspiriert - © APA
Stardesigner Karl Lagerfeld hat für den Wiener Opernball am 23. Februar die Tiara der Debütantinnen entworfen. Organisatorin Maria Großbauer zeigte sich bei einer Pressekonferenz am Freitag schlichtweg “überwältigt”. “Es war mein großer Traum, dass 2017 das Opernball Diadem von einem internationalen Top-Designer gestaltet wird”, freute sie sich.

Die Zusage von Lagerfeld sei “binnen Sekunden” gefallen, betonte Pier Paolo Righi, CEO von Karl Lagerfeld. Das Design ist vom traditionellen Eröffnungswalzer des Opernballs, dem Donauwalzer, inspiriert, der im Februar seinen 150. Geburtstag feiert. “Die Tiara ist meine Vision von der Krönung der Donau. Das saphirfarbene Band ist eine Reminiszenz an ‘Le beau Danube bleu’, an die ‘Schöne blaue Donau'”, ließ der Designer in einem Statement wissen. Ob er den Ball auch persönlich besuchen wird, ist noch unklar. Eingeladen ist er laut Organisatoren.

Die Tiara vereint laut Beschreibung klassische und moderne Elemente: “394 klare und saphirblaue Swarovski Kristalle sowie fünf Swarovski Kristallperlen wurden mit kunstvoller Sorgfalt gesetzt und verkörpern die für Karl Lagerfeld charakteristische zeitlose Eleganz.” “Besonders reizvoll finde ich, dass Karl Lagerfelds vollendete Kreation von der ‘Schönen blauen Donau’ inspiriert ist”, unterstrich Großbauer.

Das Traditionsunternehmen Swarovski unterstützt seit 1956 den Wiener Opernball. “Das ist eine große Ehre für uns”, sagte Markus Langes-Swarovski. Über die Kosten für die heurigen Krönchen wollte er aber keine Angaben machen. Der Abend sei für die Debütantinnen aber sowieso “unbezahlbar”. Auch die genaue Stückzahl ist nicht bekannt. “Wir haben genügend”, versicherte Großbauer.

“Das ist wahrlich die Krönung unserer Zusammenarbeit mit Swarovski – und es ist ein weiteres positives, internationales Signal des Wiener Opernballs als höchst niveauvolles Fest der Künste”, freute sich auch Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper. Mit dem in Paris lebenden Designer sei auch eine Brücke zwischen seinem Heimatland Frankreich und seiner derzeitigen Wahlheimat Österreich gelungen. Auch wenn diese “nicht immer treu” sei.

Über andere Neuerungen am Ball wollten die Organisatoren vor der offiziellen Pressekonferenz am 23. Jänner nichts verraten. Nur soviel: Tiaras werden sich nicht nur auf den Köpfen der Debütantinnen, sondern auch in einer Ausstellung finden, in der Opernball-Krönchen der Vergangenheit gezeigt werden.

(APA)

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