Keine Österreicher auf Shortlist für Leipziger Buchpreis

Für den Preis der Leipziger Buchmesse ist in diesem Jahr – neben vier Romanautoren – auch ein Lyriker in der Kategorie Belletristik nominiert. Wie die Jury am Donnerstag mitteilte, geht Steffen Popp mit “118: Gedichte” ins Rennen. Österreichische Autoren oder Verlage finden sich diesmal nicht auf der veröffentlichten Shortlist.

Neben Popp werden auf der Shortlist Lukas Bärfuss mit “Hagard”, Brigitte Kronauer (“Der Scheik von Aachen”), Anne Weber mit “Kirio” und Natascha Wodin (“Sie kam aus Mariupol”) als Kandidaten benannt. “Gerade in der Belletristik ist es uns nicht leicht gefallen, uns auf fünf überzeugende Titel zu einigen. Aber ich glaube, dass wir eine gute Mischung gefunden haben”, sagte die Jury-Vorsitzende und Literaturkritikerin Kristina Maidt-Zinke.

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Die Preisträger werden am 23. März zu Beginn der Leipziger Buchmesse gekürt.

(APA/dpa)

Leserreporter
Feedback


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen