Kenianer gewinnen 15. Salzburg-Marathon

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Wesley Kiprono Kemboi und Teresiah Kwamboka Omosa sorgten beim 15. Salzburg-Marathon für kenianische Siege. Sie erreichten nach 2:19:26 bzw. 2:43:24 Stunden das Ziel direkt vor dem prunkvollen Schloss Mirabell.

Der in Linz lebende Kenianer Isaac Toroitich Kosgei und Karin Freitag sicherten sich als jeweils Gesamt-Zweite bei sommerlichen Temperaturen die ÖLV-Staatsmeistertitel im Marathon. Die Tirolerin sorgte mit diesem Erfolg für einen neuen Rekord: Fünf Staatsmeistertitel im Marathonlauf hat noch keine Österreicherin erzielt. 6.854 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus knapp 80 Nationen sorgten beim kleinen Jubiläum der Lauffestspiele der Mozartstadt für das zweitbeste Meldeergebnis.

Sommerliche Temperaturen beim 15. Salzburg-Marathon

Eine leichte Wolkendecke hatte ein Einsehen mit den über 1.100 angemeldeten Marathonläufern sowie den knapp doppelt so vielen Teilnehmern am Sparkasse Halbmarathon. Bei optimalen äußeren Bedingungen fiel pünktlich um 9 Uhr der Startschuss zum 15. Salzburg-Marathon.

Sensations-Bronze für Christian Kresnik

Für eine Sensation sorgte der in Oberösterreich lebende und aus Kärnten stammende Christian Kresnik, der sich mit einer starken Leistung auf der zweiten Streckenhälfte in einer Zeit von 2:28:36 Stunden den dritten Gesamtrang und die Silbermedaille bei den Staatsmeisterschaften sicherte. „Ich hatte eine Zeit rund um 2:35 Stunden für möglich gehalten. Das ist eine Riesenüberraschung für mich“, so Kresnik, der im Ziel minutenlang gejubelt hat. Er trainiert nur rund 100 Kilometer pro Woche. Titelverteidiger Endris Seid komplettierte als Gesamt-Vierter das Stockerl bei den Staatsmeisterschaften.

Schwierige Bedingungen in Salzburg

Dass die Bedingungen nicht einfach waren, demonstrieren auch die Aufgaben von Edwin Kemboi (KLC), Sieger des Salzburg Marathon 2014 und einer der Favoriten auf den Staatsmeistertitel, seines kenianischen Teamkollegen Amos Kipruto und von Peter Wangari, der seiner Rolle als Favorit nicht gerecht werden konnte und bereits zur Halbzeit nur auf Rang vier gelegen war. Edwin Kemboi, WM-Teilnehmer von 2015, musste sein Rennen bei Kilometer 36 abbrechen. Er litt diese Woche unter einer Verkühlung, die er sich im Rahmen seines Pacemaker-Auftritts beim regnerischen Düsseldorf Marathon am vergangenen Sonntag zugezogen hatte.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

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