Kenianer siegt bei 14. Salzburg-Marathon

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Die Läufer werden entlang der Strecke angefeuert.
Die Läufer werden entlang der Strecke angefeuert. - © SALZBURG24/Kirchmair
Die Läufer beim Salzburg Marathon sind bereits im Ziel. Der allererste war Hosea-Kiprotich Rutto aus Kenia mit einer Zeit von 02:17:48 Stunden. Die Teilnehmer laufen bei eher kühlen Temperaturen durch die Salzburger Altstadt und werden dabei von tausenden Zuschauern angefeuert. Wir haben die Impressionen vom diesjährigen Salzburg Marathon.

Bei guten Laufbedingungen und bedecktem Himmel, der aber die Regentropfen bis zu den Mittagsstunden zurückhielt, fiel erstmals in der Ge­schichte des Salzburg Marathon am Mirabellplatz der Startschuss für den Marathon und den Sparkasse Halbmarathon. Insgesamt hatten sich 6.457 Läuferinnen und Läufer aus rund 70 Nationen angemeldet.

Sieg ging an Kenia

Der Kenianer Hosea Kiprotich Rutto ist der Sieger des 14. Salzburg Marathon. Der als Favorit angetretene 25-Jährige setzte sich im letzen Viertel von seinem Landsmann Simon Njeri ab und überquerte die Ziellinie mit einer Zeit von 2:17:49 Stunden. Das ist die schnellste Siegerzeit in der Mozartstadt seit Eliud Kiplagats Streckenrekord im Jahr 2013.

Herbert Reiter bester Österreicher

Mit großem Jubel erreichte der Südtiroler Helmuth Mair (SG Eisacktal Marathon) als Vierter das Ziel. Seine Freude begründete sich in einer neuen persönlichen Bestlei­stung von 2:33:55 Stunden. Knapp zwei Minuten hinter dem Russen Sergei Sorotkin erreichte Herbert Reiter (Bad Wimsbach Neydharting) als bester Österreicher das Ziel auf Rang sechs. Bester Salzburger im Marathon wurde Lukas Obersamer (TrumerTriTeam) auf Rang elf in einer Zeit von 2:43:00 Stunden.

Dramatisches Finale bei den Frauen

Die lange Zeit führende Kenianerin Pamela Talam, die den Halbmarathon in einer Zeit von 1:17:26 Stunden passiert hatte, brach völlig ein und gab den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die Ungarin Tünde Szabo zog kurz vor der letzten Kurve am Max-Ott-Platz – rund 400 Meter vor der Ziellinie – an Talam vorbei und feierte einen überraschenden Sieg. Beste Salzburgerin und gleichzeitig beste Österreicherin wurde die ehemalige, zwei­fache Siegerin des Salzburg Marathon, Sabine Hofer (LAC Salzburg). Die 55-Jährige lieferte eine beachtliche Leistung von 3:01:46 Stunden ab und wurde Fünfte. Insge­samt 998 Läuferinnen und Läufer hatten sich für die Marathon-Distanz angemeldet.

 


Eritreeischer Sieg im Halbmarathon

Einen deutlichen Sieg gab es im Sparkasse Halbmarathon der Männer durch den Eritreer Filmon Abraham, der in Traunstein lebt und für den bayrischen Verein LG Telis Regensburg startet. Er siegte in einer tollen Zeit von 1:06:34 Stunden, der schnellsten Halbmarathon-Siegerzeit in Salzburg seit 2011. „Das war mein erster Halbmarathon überhaupt. Ich habe mir eine 1:06er Zeit vorgenommen und die habe ich erreicht. Ich bin sehr zufrieden“, jubelte er. Mit einigem Abstand kamen Mahdi Sareban (UI Salz­burg), ehemaliger Sieger des Jedermannlauf, und Stephan Turner aus Reutte auf den Rängen zwei und drei ins Ziel.


Sieg beim Comeback für Köpper

Ein Jahr lang hat Cornelia Köpper den Laufsport aus beruflichen und privaten Grün­den etwas in den Hintergrund schieben müssen. Der Sparkasse Halbmarathon in Salzburg war ihr erstes Rennen über eine längere Distanz und damit eine Art Come­back, das sie in einer Zeit von 1:22:54 Stunden siegreich gestalten konnte.



(SALZBURG24/APA)

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