Kinder verzocken tausende Euro am Handy: AK Salzburg holt Geld zurück

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2.700 Euro hat die Arbeiterkammer Salzburg ingesamt zurückgeholt.
2.700 Euro hat die Arbeiterkammer Salzburg ingesamt zurückgeholt. - © APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene
Nachdem ein Elfjähriger am Handy der Eltern 570 Euro verzockte, half die Arbeiterkammer (AK) Salzburg, das Geld wieder zurückzubekommen. SALZBURG24 hat berichtet. Jetzt haben weitere Salzburger die AK um Hilfe gebeten – mit Erfolg.

Trotz teils abgelaufener Einspruchsfristen konnte die Konsumentenberatung in drei Fällen über 2.700 Euro zurückholen. „Viele Betroffene glauben nach einer Abfuhr beim Mobilfunk-Anbieter, man könne nichts tun. Aber wir kämpfen für die Rechte der Menschen in Salzburg“, so AK-Präsident Siegfried Pichler.

Im August informierte die Arbeiterkammer Salzburg über horrende Handyrechnungen – und was die Konsumentinnen und Konsumenten dagegen tun können. So verzockte ein Elfjähriger etwa am Handy der Mutter 570 Euro. Nach Intervention der AK-Experten bekam die Salzburgerin den gesamten Betrag rückerstattet.

Berichte darüber sorgten jetzt dafür, dass sich noch mehr Menschen als sonst zu diesem Thema an die AK wandten – teils erst nach Ablauf der Einspruchsfrist.

AK holt 2.700 Euro zurück

„Viele Betroffene hatten keinen schriftlichen Einspruch erhoben, weil sie an der Hotline abgewiesen wurden oder generell dachten, sie könnten nichts tun“, sagt AK-Konsumentenberater Christian Obermoser. In drei besonders krassen Beispielen konnte die AK in Summe über 2.700 Euro zurückholen:

Ein Anbieter schrieb sofort 1.626,09 Euro gut. Bei zwei weiteren Fällen und einem anderen Telekom-Netzbetreiber musste die AK ein Schlichtungsverfahren bei der Regulierungsbehörde (RTR) einleiten: 503,80 beziehungsweise 595,34 Euro kamen retour.

Neunjähriger kauft Handy-Spiele um 600 Euro

Im letztgenannten Fall kaufte sich der Neunjährige Sohn der Familie innerhalb von zwei Tagen Spiele am Handy um fast 600 Euro. Der Haussegen hing ziemlich schief. Weil sie die Medienberichte zum Thema verfolgt hatte, wendete sich die Familie an die AK. Deren Expertinnen und Experten holten das verlorene Geld trotz abgelaufener Einspruchsfrist zurück.

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