Marcel Hirscher bei Kitzbühel-Slalom auf Platz 2

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Marcel Hirscher landete in Kitzbühel am Stockerl.
Marcel Hirscher landete in Kitzbühel am Stockerl. - © APA
Henrik Kristoffersen hat am Sonntag in Kitzbühel die Siegesserie von Marcel Hirscher im Slalom beendet. Der Norweger bejubelte mit dem Triumph am Ganslernhang seinen ersten Weltcupsieg seit Schladming 2017. Hirscher landete mit 0,97 Sekunden Rückstand an zweiter Stelle, Dritter wurde der Schweizer Daniel Yule.

Die Hahnenkammrennen gehen damit ohne österreichischen Sieg zu Ende. Im Vorjahr hatte Hirscher in Kitzbühel nach dem ersten Durchgang 1,02 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden David Ryding (GBR) und holte sich noch den Sieg. Heuer waren es als Dritter 1,05 auf Kristoffersen und 0,95 auf Michael Matt, der sich im Finale glänzend unterwegs bei einer Haarnadel verfuhr und ausschied. Hirscher sah Kristoffersen und Matt an diesem Tag in einer eigenen Liga und eine ähnliche Aufholjagd nicht mehr möglich.

Kristoffersen liebt Stimmung in Österreich

“Wirklich cool, ich war im zweiten Lauf ein paar Mal ganz am Limit, der war wirklich, wirklich gut”, sagte Kristoffersen, der das zweite Mal in Kitzbühel nach 2016 gewann und im dichten Schneefall seinen insgesamt 16. Weltcupsieg holte. “In Österreich ist die Stimmung bei Weltcuprennen immer so gut, ich liebe Österreich, ich freue mich sehr.” In dieser Saison war Kristoffersen zuvor bereits siebenmal auf Rang zwei und dreimal auf drei zu finden gewesen, langsam hatte er ob Hirschers Übermacht zu verzweifeln angefangen, ließ seinen Emotionen immer sichtbar freien Lauf. Im Disziplinweltcup liegt Hirscher noch 99 vor Kristoffersen, im Gesamtweltcup hat der Salzburger noch 154 auf den Norweger.

Hirscher schreibt 80 Punkte an

“Henrik war heute einsame Klasse für sich, für Michi ist es wahnsinnig schade, er hätte mit Henrik mithalten können. Das war kein leichter Tag, mit achtzig Punkten bin ich sehr zufrieden”, sagte Hirscher, der zugab, dass er sich derzeit etwas schwerer tue als in den vergangenen Wochen. Der Stockerlplatz war ihm aber sehr wichtig. “Dass ich nicht nur im Ausland, sondern auch bei Heimrennen gut fahre. Da fällt mir ein Stein vom Herzen.” Auf die Egalisierung der 54 Weltcupsiege von Hermann Maier muss Hirscher damit zumindest bis Dienstag in Schladming warten.

Keine Heimsiege in Kitzbühel

Im ersten von Choroschilow-Coach Jani Hladnik gesteckten, tückischen Kurs schieden 22 Läufer aus. Bei den drei Rennen der Hahnenkammwoche gab es damit durch Aksel Lund Svindal im Super-G und Kristoffersen im Slalom zwei norwegische Siege, in der Abfahrt setzte sich der Deutsche Thomas Dreßen durch. Für Österreich gab es durch Hirscher im Slalom einen zweiten sowie Matthias Mayer im Super-G und Hannes Reichelt in der Abfahrt zwei dritte Ränge.

(APA)

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