Kleine Amelie hat es am Dientnersattel besonders eilig

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Die B164 wurde kurzzeitig gesperrt.
Die B164 wurde kurzzeitig gesperrt. - © Feuerwehr Dienten
Straßensperre, Hubschraubereinsatz und das alles auf 1.400 Meter Seehöhe: So aufregend erblickte die kleine Amelie am Sonntagnachmittag am Dientnersattel das Licht der Welt. In unserer heutigen guten Nachricht des Tages möchte der überaus stolze Vater Josef Mittergegger jun. den Einsatzkräften seinen Dank aussprechen.

Die Familie Mitteregger betreibt die Mittereggalm am Dientnersattel. Der Berggasthof liegt auf 1.400 Meter Seehöhe. In dieser ländlichen Idylle herrschte am Sonntagnachmittag plötzlich großer Trubel.

Außergewöhnlicher Einsatz am Dientnersattel

“Es musste alles ganz schnell gehen. Ich wollte noch mit dem Auto Richtung Krankenhaus losfahren, doch das hätten wir sicher nicht mehr geschafft”, erzählt Josef Mitteregger jun. am Montag im Gespräch mit SALZBURG24. So wählte der werdende Vater um kurz nach 15 Uhr den Notruf.

Rotkreuz-First-Responder Robert Chudyk, ein Freund der Familie, wurde daraufhin alarmiert, teilt das Rote Kreuz in einer Aussendung mit. Er fuhr umgehend zur Mittereggalm. “Beim Eintreffen stellte ich fest, dass bereits die Austreibungsperiode begonnen hat, weswegen ich zusätzlich noch den Rettungshubschrauber Martin 1 dazu alarmierte”, so der Pinzgauer. Zu diesem Zeitpunkt waren schon der Rettungswagen aus Zell am See sowie die Feuerwehr Dienten unterwegs. “Die Kollegen der Feuerwehr habe ich vorsichtshalber via Telefon alarmiert”, erzählt Chudyk. Als der Rettungshubschrauber eintraf, für den die Hochkönigstraße (B164) über einen längeren Zeitraum gesperrt werden musste, war der Kopf des Kindes bereits zu sehen. Der Notarzt Dr. Michael Quirchmayer traf gerade noch rechtzeitig ein.

Mama Karin mit der kleinen Amelie./Privat Mama Karin mit der kleinen Amelie./Privat ©

Familie Mitteregger dankt Einsatzkräften

Gerade einmal eine halbe Stunde nach der Alarmierung, um exakt 15.41 Uhr, wurde die kleine Amelie schließlich geboren. Sie konnte der Mutter umgehend auf den Bauch gelegt werden. Anschließend wurde die junge Familie in das Krankenhaus Schwarzach geflogen. “Uns geht es gut”, so der stolze Vater am Tag nach der aufregenden Hausgeburt. Seine Frau Karin und die kleine Tochter seien wohlauf.

Ein großes Dankeschön möchte Mitteregger den Einsatzkräften aussprechen. “Wir möchten uns ganz herzlich bei Robert Chudyk bedanken, ebenso beim Team des Roten Kreuzes sowie bei der Feuerwehr Dienten.”

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