Kleine Jennifer aus Obertrum bedankt sich bei ihren Rettern

Akt.:
4Kommentare
Notarzt Jakob Pann, die Eltern Markus und Stephanie Frühwirt mit Jenny, Notfallsanitäter Markus Ritzberger und ÖAMTC-Pilot Tom Brändle (von links)
Notarzt Jakob Pann, die Eltern Markus und Stephanie Frühwirt mit Jenny, Notfallsanitäter Markus Ritzberger und ÖAMTC-Pilot Tom Brändle (von links) - © ÖAMTC
Dass aus einem Albtraum noch ein Happy End wurde, verdankt die zweijährige Jenny aus Obertrum (Flachgau) der raschen Reaktion ihrer Eltern und der Rettungskräfte. Nach einer allergischen Reaktion auf eine Cashew-Nuss waren die Retter blitzschnell zur Stelle. Dass sich Jenny nun persönlich bedankte, ließ die Herzen der Retter höher schlagen und sorgt damit für unsere „Gute Nachricht“ des Tages.

Einen wahren Albtraum erlebte Ende August eine junge Familie aus Obertrum. Nach dem Verzehr einer Cashewnuss reagierte die zweijährige Jennifer mit einem heftigen allergischen Schock. „Jenny wurde ganz rot um den Mund, das Gesicht schwoll in Sekundenschnelle an, sie erbrach zweimal und bekam heftige Atemnot“, schildert Mutter Stephanie Frühwirth die dramatischen Momente.

Retter sind blitzschnell zur Stelle

Während Papa Markus sofort das Rote Kreuz alarmierte, verabreichte die gelernte Krankenschwester Stephanie ihrer Tochter noch rasch ein Cortisonzäpfchen. Die Rettung war innerhalb kürzester Zeit vor Ort und versorgte Jenny mit Sauerstoff. Wenig später landete der Hubschrauber Christophorus 6 am Sportplatz in Obertrum, berichtete der ÖAMTC in einer Aussendung.

Ein Einsatzwagen der Polizei Obertrum stand schon bereit, um Notarzt Jakob Pann und Notfallsanitäter Markus Ritzberger so rasch wie möglich zur kleinen Patientin zu bringen. „Jennifer hatte eine lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktion erlitten. Ich habe ihr intravenös antiallergische Medikamente und Flüssigkeit verabreicht, um sie zu stabilisieren“, erläutert Notarzt Jakob Pann. Anschließend flog der ÖAMTC-Hubschrauber das Mädchen gemeinsam mit ihrer Mutter in die Kinderklinik des Landeskrankenhauses. Dort wurde die kleine Patientin mit Adrenalin und Cortison behandelt. Dank der schnellen Rettung aus der Luft hat sich Jenny rasch erholt, schon 24 Stunden später durfte das Mäderl wieder nach Hause.

„Das ist der schönste Lohn für unsere Arbeit“

Knapp drei Wochen später stellten sich die bezaubernde kleine Jennifer und ihre Eltern mit einen berührendem Dankeschön bei ihren Rettern ein. „Wir möchten allen, die bei dieser perfekten Rettungskette geholfen haben, von ganzem Herzen danken. Sie haben unserer Jenny wahrscheinlich das Leben gerettet“, sagt Stephanie Frühwirth. Für ÖAMTC-Pilot Thomas Brändle, Notarzt Jakob Pann und Sanitäter Markus Ritzberger ist es ebenfalls ein besonderer Tag: „Es ist wunderbar, das kleine Mäderl so lebensfroh und gesund zu sehen. Das ist der schönste Lohn für unsere Arbeit“, freuen sich die Flugretter vom Christophorus 6.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Tamsweg – Landwirt rammt sich ... +++ - Bezirksgericht in Zell am See ... +++ - Mega-Obus am Weg von Luzern na... +++ - Golling: Pkw-Lenkerin (26) wil... +++ - Salzburger Traditions-Gasthaus... +++ - Salzburger "Otto-Breicha-Fotop... +++ - NR-Wahl: KPÖ plus will Argumen... +++ - 126 Menschen starben im Sommer... +++ - Alle Bilder vom Mega-Event-Woc... +++ - E-Revolution aus dem Pinzgau: ... +++ - Pinzgaubahn entgleist nach Cra... +++ - Adrett gekleidet auf coolen Bi... +++ - 70-Jähriger verliert Bewusstse... +++ - 65-Jähriger stürzt mit Rollstu... +++ - Über den Fuß gefahren: Unfall ... +++
4Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel