Knappe Siege für Caps und Linz – Salzburg-Match abgesagt

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Favoritensiege in der EBEL
Favoritensiege in der EBEL - © APA (Fohringer)
Die Vienna Capitals haben ihre Tabellenführung zur Hälfte des Grunddurchgangs der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) behauptet. Die Wiener gewannen am Dienstag in der 22. Runde zu Hause gegen Vizemeister Znojmo knapp aber verdient 3:2. Die Black Wings Linz siegten gegen Schlusslicht Ljubljana vor Heimpublikum mit viel Mühe 4:3 nach Verlängerung und sind nun neuer erster Verfolger der Caps.

Das Match des bisherigen Tabellenzweiten Salzburg in Bozen wurde wegen der Erkrankung von 13 der 22 Südtirol-Spieler an einem Magen-Darm-Virus kurzfristig abgesagt. Wann die Partie nachgetragen wird, ist noch offen. Der KAC unterlag indes in Innsbruck 2:3, der VSV siegte in Dornbirn 4:3. Graz kassierte eine empfindliche 1:5-Pleite bei Fehervar.

Die Capitals waren gegen Znojmo zu Beginn das deutlich gefährlichere Team, mehr als ein Treffer von Rotter (12.) schaute trotz Chancenübergewicht zunächst aber nicht heraus. Im Mittelabschnitt kamen die Gäste zum glücklichen Ausgleich durch Cip (32.). Ein Doppelschlag von McKiernan (45./PP) und Nödl (48.) nach Fehler von Andre Lakos bescherte den Wienern dann die vorentscheidende Zweitoreführung. Den Tschechen gelang in der Schlussminute zwar der Anschlusstreffer, in Gefahr geriet der nächste 3:2-Erfolg der Capitals aber nicht mehr.

Linz lieferte sich mit dem zuletzt gut auftretenden Tabellenletzten aus Laibach einen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Zweimal Da Silva (9./PP2, 26.) und Schofield (57.) trafen in der regulären Spielzeit für die Linzer, die Slowenen glichen jeweils aus. In der Verlängerung fixierte Broda (66.) mit dem 4:3 den dritten Linzer Sieg in Serie.

In Innsbruck gingen die Haie durch Lamoureux bereits nach 62 Sekunden in Führung. In der Schlussphase des Mittelabschnitts fing sich der KAC zwei weitere Gegentreffer durch Bishop (39.) und neuerlich Lamoureux (40.) ein. Die Klagenfurter kamen dank Toren von Kapstad (52.) und Schumnig (54.) noch auf 2:3 heran, der Ausgleich glückte den zu spät aufgewachten Rotjacken jedoch nicht mehr.

Dornbirn geriet gegen den VSV durch ein Tor von Benjamin Petrik (5.) in Rückstand. Drei Powerplaytreffer von Grabher-Meier (12.), Siddall (18.) und Schmidt (33.) brachten den Bulldogs eine 3:1-Führung ein. Die Villacher legten aber ein fulminantes 3:0-Schlussdrittel mit zwei späten Toren von Johner (52., 57.) hin und fügten den Bulldogs so die bereits siebente Niederlage in Serie zu.

Graz hielt die Partie in Szekesfehervar nur bis zum 1:2 durch McLean in der 27. Minute offen, ehe drei Tore der Ungarn noch im Mitteldrittel für klare Verhältnisse sorgten. Das 5:1 von Sarauer in der 35. Minute war bereits der letzte Treffer der Partie.

(APA)

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