Kokain für Sex: Schwere Vorwürfe gegen 37-Jährigen aus Kuchl

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Die Polizei stellte Drogen und Bargeld in der Wohnung des Mannes sicher.
Die Polizei stellte Drogen und Bargeld in der Wohnung des Mannes sicher. - © LPD Salzburg
Mit Cannabis und Kokain soll ein 37-Jähriger in Kuchl (Tennengau) seinen Lebensunterhalt bestritten haben. Der Mann steht zudem im Verdacht, Drogen an minderjährige Mädchen weitergegeben haben und als Gegenleistung dafür Sex verlangt zu haben. Er wurde verhaftet und in die Justizanstalt Puch-Urstein gebracht.

Gegen den 37-jährigen Kroaten erhebt die Polizei schwere Vorwürfe. Seit Herbst 2016 seien Hinweise eingegangen, dass der Arbeitslose aus Kuchl regelmäßig Suchtmittel an minderjährige Abnehmer verkaufen soll. Auch soll er in sehr intensiver Verbindung zu jungen Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren, aus überwiegend schwierigen Familienverhältnissen, stehen. Nach umfangreichen Ermittlungen wurde der Mann nun verhaftet und in die Justizanstalt Puch-Urstein gebracht. Das teilt die Polizei Salzburg am Montag in einer Aussendung mit.

Polizei stellt Drogen um 50.000 Euro in Kuchl sicher

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hatte Anfang Dezember eine Hausdurchsuchung bei dem 37-Jährigen angeordnet. In der Wohnung hätten die Beamten insgesamt 500 Gramm Cannabisblüten in einem verschweißten Sack sowie insgesamt rund 350 Gramm Kokain in mehreren Säckchen abgepackt, aufgefunden, heißt es im Polizeibericht. Der Wert der sichergestellten Suchtmittel beläuft sich demnach auf rund 50.000 Euro.

Der Kroate, der seit mehreren Jahren über kein reguläres Einkommen verfüge, habe zudem in seiner Hosentasche über 4.000 Euro gehabt. Die Herkunft dieses Bargeldbetrages habe der 37-jährige nicht plausibel erklären können.

Kokain gegen Sex: Schwere Vorwürfe gegen 37-Jährigen

Ein weiterer Vorwurf gegen den Mann wiegt besonders schwer. Er soll Kokain an Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren im Tausch gegen sexuelle Handlungen weitergegeben haben. Dies sei so weit gegangen, dass die jungen Opfer ihn als „Ersatzvater“ bezeichnet hätten, berichtet die Polizei abschließend.

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