Kollers Warnung: “Nicht vorher groß reden”

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Koller hat sich über die Gegner schlaugemacht
Koller hat sich über die Gegner schlaugemacht
Österreichs Fußball-Nationalteam hat am Sonntag in Stegersbach die Vorbereitung auf die EM-Qualifikationsspiele am Donnerstag in Moldawien und drei Tage später in Wien gegen Montenegro aufgenommen. Vor der ersten Einheit machte sich ÖFB-Coach Marcel Koller im Gespräch mit der APA Gedanken über die Problemzonen im Team und die Erwartungshaltung vor den Duellen mit zwei vermeintlichen Außenseitern.


Von zwei Pflichtsiegen wollte Koller im APA-Interview nicht sprechen. “Es wäre gut, wenn wir nicht vorher groß reden, dass wir sechs Punkte holen werden, sondern es auf dem Platz zeigen”, meinte der Schweizer. “Es ist ja schon gleich nach der Auslosung gefordert worden, dass wir uns qualifizieren müssen. Aber wie kann ich so etwas fordern, wenn ich noch nicht einmal die Mannschaften kenne? Man muss sich informieren. Ich bin jetzt informiert und kann sagen, so einfach ist es nicht. Es wird bis zum Schluss eng sein.”

Auswärts gab es für das Nationalteam bisher auch in der Koller-Ära wenig zu erben. Der 53-Jährige blickt dennoch optimistisch auf die Reise nach Moldawien. “Man muss im Fußball demütig sein, zwar die eigenen Qualitäten auf den Platz bringen, und das mit geschwellter Brust, aber nicht wie ein Gockel. Wir sind davon überzeugt, dass wir in Moldawien gewinnen können, wenn wir das umsetzen, was wir uns vornehmen”, sagte er.

Dass der öffentliche Optimismus rund um das ÖFB-Team durch das 1:1 gegen Schweden offensichtlich einen Dämpfer bekommen hat – dafür hat Koller Verständnis.” Das ist normal, aber ich glaube, die Leute stehen nach wie vor hinter uns. Viele Fans sind nach dem Match zu mir gekommen und haben gesagt, wir haben ein starkes Spiel gemacht. Da war ich überrascht, denn in den Zeitungen habe ich eigentlich etwas anderes gelesen.”

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