Kreisverkehr Oberndorf soll für mehr Sicherheit auf B156 sorgen

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Eröffnung Kreisverkehr Oberndorf. Im Bild v. li: Werner Fritz Bgm. Göming, Bauleiter Werner Mayr, Johann Grießner, Bgm. Lamprechtshausen, LR Hans Mayr, Peter Schröder Bgm. Oberndorf und Kurt Heimer, Leiter der Landesstraßenverwaltung.
Eröffnung Kreisverkehr Oberndorf. Im Bild v. li: Werner Fritz Bgm. Göming, Bauleiter Werner Mayr, Johann Grießner, Bgm. Lamprechtshausen, LR Hans Mayr, Peter Schröder Bgm. Oberndorf und Kurt Heimer, Leiter der Landesstraßenverwaltung. - © LMZ Franz Neumayr/SB
Der neue Kreisverkehr an der B156 Lamprechtshausener Straße wurde am Montag nach einer Bauzeit von sieben Monaten offiziell eröffnet und soll die „Lagerhauskreuzung“ endgültig entschärfen. Doch bereits in der ersten Woche gab es zwei Unfälle.

Insgesamt 800.000 Euro kostete die Errichtung des Kreisverkehrs und soll die gefährliche Kreuzung sicherer machen. “Der Kreisverkehr bedeutet eine massive Erhöhung der Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer. Dieses Projekt ist durch das engagierte Handeln aller Beteiligten innerhalb der Bauzeit und der veranschlagten Kosten umgesetzt worden”, so Landesrat Hans Mayr (SBG) bei der Eröffnung. Auch der Oberndorfer Bürgermeister Peter Schröder (SPÖ) und seine Amtskollegen aus Lamprechtshausen, Johann Grießner (ÖVP) und Werner Fritz (ÖVP) aus Göming hoben den Aspekt der erhöhten Verkehrssicherheit hervor und stehen geschlossen hinter dem Bauprojekt.

Viele Unfälle bei “Lagerhauskreuzung”

An der früheren T-Kreuzung zwischen der B156 Lamprechtshausener Straße und der L205 Sankt Georgener Landesstraße blieb in den vergangenen Jahren die Zahl der Unfälle konstant hoch. Auch tödliche Unfälle ereigneten sich an dieser Stelle. Meist handelte es sich um typische Abbiegeunfälle. Vermutet wird, dass Verkehrsteilnehmer von der L205 bei der Ausfahrt durch Stress aufgrund der Kolonnenbildung die Verkehrssituation unterschätzten und zu schnell ausfuhren.

Entschärfung für Risikokreuzung auf B156

Seit vergangener Woche ist der Kreisverkehr nach abschließenden Arbeiten für den Verkehr freigegeben. Seitdem sind schon zwei Autofahrer mit ihren Fahrzeugen über das Ziel hinausgeschossen und auf der Insel gelandet. Mit diesen Unfällen konfrontiert, kontert Mayr im Gespräch mit SALZBURG24: „Wenn man alkoholisiert mit dem Auto unterwegs ist, trifft den Kreisverkehr keine Schuld. Der Kreisverkehr bietet Sicherheit. Zum Glück gab es keine Personenschäden, aber zu Unfällen mit Sachschaden wird es auch in einem Kreisverkehr immer wieder kommen.“

Mayr steht zu Kreisverkehr

Wichtig ist laut Mayr, nicht mit überhöhter Geschwindigkeit in den Kreisverkehr einzufahren, dies gelte vor allem für Sattelschlepper, aber auch für Pkw. Mayr steht trotz der Unfälle hinter dem Projekt und sieht darin eine sinnvolle und wichtige Lösung zur Vermeidung von Unfällen.

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