Große Baustelle in Bludenz - © VOL.AT/Schwald
Der Startschuss für die Bauarbeiten zum Bau des neuen Kronenhauses mit drei Stockwerken war Ende Oktober des Vorjahres gefallen. Als Betreiber der innerstädtischen Baustelle fungiert die SES Spar European Holding Center, einer Tochter von Spar. Das Tauziehen um den Bau hatte über vierzehn Jahre hinweg gedauert.
Der „altstadtgerechte Neubau“, dessen Planung die architektonische Handschrift des Bludenzer Architekten Bruno Spagolla trägt, soll nach seiner Fertigstellung neben einem Spar-Markt sowie einem C&A-Markt auch ein Schuhhaus (Reutterer) sowie Shops beherbergen. Die Stadt erwartet sich vom neuen Einkaufszentrum im Herzen der Alpenstadt naturgemäß „einen willkommenen Belebungsschub“, wie dies Bürgermeister Mandi Katzenmayer anlässlich des Spatenstichs formuliert.
In die Schlagzeilen war die Baustelle im Zuge der Errichtung der Baugrube gekommen. Weil mehrere Anrainer bei ihren Gebäuden Risse festgestellt hatten, wurde die Baustelle über Monate hinweg überwacht. Und in der Baugrube selbst mussten Sicherungsmaßnahmen getroffen werden. Akute Einsturzgefahr habe allerdings „nie bestanden“, beruhigten damals Bauexperten besorgte Anrainer.
Die Kosten für die Instandsetzung der Risse übernimmt freilich der Betreiber. Hans Triessnig, Projektleiter bei Spar, geht aufgrund der noch anstehenden Arbeiten davon aus, dass es zu einer Verteuerung des Projekts kommen wird. Mit diesem Aufwand habe man nicht gerechnet, meinte Triessnig. Und er freut sich gleichzeitig, dass die Baufirma Jäger dennoch den Zeitplan einhalten kann und das EKZ voraussichtlich Weihnachten 2012 bezugsfertig sein wird.