Auto schleudert in Kuchl gegen Imbissstand: 17-Jähriger tot

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Die Feuerwehr Kuchl war in der Nacht mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr Kuchl war in der Nacht mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. - © FF Kuchl/www.ff-kuchl.at
Ein 17-Jähriger ist bei einem schweren Verkehrsunfall am späten Samstagabend in Kuchl (Tennengau) ums Leben gekommen. Sein Freund hatte die Kontrolle über das Auto verloren. Der Pkw krachte mit voller Wucht gegen einen Imbissstand. Der 17-Jährige wurde aus dem Auto geschleudert.

Die drei Burschen waren am Samstag gegen 22 Uhr auf der B 159 von Kuchl in Richtung Golling unterwegs, als der Lenker im Ortsteil Kellau aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen fuhr auf das rechte Straßenbankett, geriet ins Schleudern und kam in der Folge auf der linken Straßenseite von der Fahrbahn ab. Nach etwa 50 Metern stieß das Auto dort in einen zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossenen Imbissstand und wurde schwer beschädigt.

Kuchl: Männer aus Fahrzeug geschleudert

Durch die Wucht des Aufpralls wurde zumindest einer der jungen Männer aus dem Fahrzeug geschleudert. Obwohl sich unter den Ersthelfern am Unfallort eine Ärztin befand, erlag der 17-jährige Halleiner noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Für den 17-Jährigen kam jede Hilfe zu spät./FF Kuchl/www.ff-kuchl.at Für den 17-Jährigen kam jede Hilfe zu spät./FF Kuchl/www.ff-kuchl.at ©

Pkw-Lenker und Beifahrer verletzt

Der 18-jährige Pkw-Lenker, sowie ein weiterer 17 Jahre alter Beifahrer wurden unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rot Kreuz ins Unfallkrankenhaus bzw. in die Chirurgie des Landeskrankenhauses Salzburg eingeliefert.

Der Imbissstand war zum Zeitpunkt des Unfalls bereits geschlossen.

Sachverständiger soll Unfallursache klären

Eine genaue Unfallursache konnte vorerst nicht festgestellt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg wurde deshalb ein Sachverständiger bestellt, der den Unfallort untersucht, um in weiterer Folge den Verkehrsunfall zu rekonstruieren. Am Unfallort waren 40 Helfer der freiwilligen Feuerwehr Kuchl sowie mehrere Rot-Kreuz-Besatzungen und Polizeistreifen vor Ort. Die B159 war aufgrund des Unfalls für rund drei Stunden gesperrt.

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