Kunsthaus Bregenz feierte 20. Geburtstag im großen Stil

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Das KUB feierte zwei Tage lang
Das KUB feierte zwei Tage lang - © APA
Das Kunsthaus Bregenz (KUB) hat am Wochenende sein 20-jähriges Bestehen zwei Tage lang im großen Stil und mit viel Aufwand gefeiert. Im KUB gab es am Samstag und Sonntag freien Eintritt für die aktuelle Ausstellung “The Theater of Disappearance” des argentinischen Künstlers Adrian Villar Rojas. Auch im Freien wurde ausgiebig gefeiert.

Beim offiziellen Festakt Samstagabend im benachbarten Theater am Kornmarkt wurde der internationale Rang des KUB unterstrichen. Ein knapp viertelstündiger ORF-Beitrag gab einen kompakten filmischen Rückblick auf 20 Jahre Kunsthaus Bregenz. In Festreden wurde an die nicht immer leichte Vorgeschichte und Bauphase des nach 100 Jahren (Wiener Secession) ersten neuen Kunstmuseums in Österreich erinnert.

Dem damaligen Finanz- und Kulturlandesrat Guntram Lins (ÖVP) wurde in der Feierstunde wiederholt für dessen Weitblick und Engagement gedankt – unter anderem von Landeshauptmann Markus Wallner, Bürgermeister Markus Linhart (beide ÖVP) und KUB-Direktor Thomas D. Trummer. “Die Anfänge waren nicht leicht”, erinnerte Wallner. Ohne die Hartnäckigkeit von Lins stünde heute womöglich eine Garage an der Stelle des Kunsthauses.

Peter Zumthor (74), der international renommierte Schweizer Architekt des Kunsthauses, wurde von allen Seiten hoch gelobt. Die Verbindung von Architektur und zeitgenössischer Kunst habe sich in zwei Jahrzehnten als “Erfolgsgeschichte” bewährt, unterstrich KUB-Direktor Trummer. Und Carolyn Christov-Bakargiev, die frühere Leiterin der documenta Kassel und derzeitige Direktorin am Castello di Rivoli in Turin, pries das Kunsthaus Bregenz als “fantastische Institution”. Im KUB Bregenz eine gute Ausstellung machen zu können, sei für viele internationale Künstler zum Wunschtraum geworden.

Peter Zumthor selbst erinnerte sich auch an Probleme in der Planungs- und Anfangsphase. Letztlich habe sich das von ihm geplante Kunsthaus aber dank der guten Arbeit des KUB-Teams zu einem internationalen Prestigeprojekt entwickelt: “Das KUB macht mir Freude – bis heute”, merkte Zumthor an und appellierte: “Bitte bleiben Sie dran.”

(APA)

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