Kurz und Szijjarto packen bilaterale Probleme an

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Sie kennen einander bereits aus der Jugendpolitik
Sie kennen einander bereits aus der Jugendpolitik
Antrittsbesuch eines jungen alten Bekannten: Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) kennt seinen neuen ungarischen Amtskollegen Peter Szijjarto schon aus der Jugendpolitik. Mit ihrem gemeinsamen Hintergrund wollen sie nun auch die schwierigen Fragen in den bilateralen Beziehungen lösen, sagte Szijjarto am Mittwoch in Wien. Kurz zeigte sich erfreut über die Verstärkung durch den 35-Jährigen.


“Es ist mir eine große Freude, in der EU nicht mehr der einzig Junge zu sein”, sagte Kurz bei einem gemeinsamen Presseauftritt mit Szijjarto im Wiener Außenministerium. Er hoffe, dass es nun möglich sein werde, die Lösung der schwierigen Fragen in den österreichisch-ungarischen Beziehungen “voranzutreiben”.

Der Außenminister pochte in diesem Zusammenhang auf “Rechtssicherheit” für österreichische Banken und Bauern im Nachbarland. Die Banken und anderen österreichischen Unternehmen hätten einen “wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass es Wirtschaftswachstum in Ungarn gibt”. “Die österreichischen Banken in Ungarn haben sich Rechtssicherheit verdient.”

Szijjarto betonte, dass ihn mit Kurz eine “alte persönliche Beziehung” und ein “sehr starker jugendpolitischer Hintergrund” verbinde. “Ich bin überzeugt und zuversichtlich, dass uns der gemeinsame politische Hintergrund helfen wird, die schwierigen Fragen in Zusammenarbeit zu lösen”, betonte der neue ungarische Chefdiplomat.

Angesichts der globalen Veränderungen werde die Zusammenarbeit der mittel- und osteuropäischen Staaten wichtiger, “und das wichtigste Glied in dieser Kette ist die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Ungarn”, betonte Szijjarto. Er strich auch den gemeinsamen Einsatz von Wien und Budapest für die EU-Erweiterung auf dem Balkan hervor.

Die beiden Staaten wollen auch ihre Verkehrsverbindungen ausbauen. Bis zum Jahr 2020 sollten 13 neue Grenzübergänge, zehn regionale Straßen und drei Schnellstraßen errichtet werden, sagte Szijjarto.

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