Land Salzburg bilanziert bei Schuldenstand von unter zwei Milliarden Euro

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Stöckl präsentierte am Freitag den Rechnungsabschluss für das Jahr 2016.
Stöckl präsentierte am Freitag den Rechnungsabschluss für das Jahr 2016. - © Neumayr/Probst/Archiv
Durch Bankenvergleiche, Rückzahlungen von Wohnbaudarlehen und höhere Einnahmen vom Bund sanken die Schulden des Landes Salzburg um 174 Millionen Euro auf 1,93 Milliarden Euro. Das geht aus dem Rechnungsabschluss für das Jahr 2016 hervor.

“Es stehen uns noch ein langer Weg und viele Anstrengungen bevor, aber die Richtung hin zur finanziellen Konsolidierung des Landes passt”, zeigt sich Finanzreferent LH-Stv. Christian Stöckl (ÖVP) am Freitag zur kürzlich fertiggestellten Bilanz erfreut. Diese geht jetzt an  den Landesrechnungshof zur Prüfung.

Schulden um 174 Millionen Euro gesenkt

Der Schuldenberg des Landes konnte im Jahr 2016 um 174 Millionen Euro auf 1,93 Milliarden Euro gesenkt werden. “Möglich geworden ist das, weil wir bei den geplanten Einnahmen mit der nötigen Vorsicht kalkuliert haben und im Budgetvollzug 2016 unter schwierigen Rahmenbedingungen eiserne Disziplin an den Tag gelegt haben, um die Ausgaben im Griff zu haben”, betonte Stöckl. Die Zinsen für diese Schulden betrugen rund 49,3 Millionen Euro. Der zulässige Maastricht-Saldo für das Bundesland Salzburg lag im Jahr 2016 bei 3,03 Millionen Euro. “Dabei ist es gelungen, mit einem satten Plus von 49,6 Millionen Euro abzuschließen”, führt der Finanzreferent fort.

Höhere Einnahmen durch Bankenvergleiche und Rückzahlungen

Die Einnahmen und Ausgaben im ordentlichen Haushalt betrugen im Jahr 2016 rund drei Milliarden Euro, im außerordentlichen Haushalt rund 86,7 Millionen Euro. Somit ergibt sich laut vorliegendem Rechnungsabschluss ein Gesamthaushalt mit Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von rund 3,1 Milliarden Euro.

Die höheren Einnahmen wurden im Wesentlichen durch die Bankenvergleiche (rund 105,2 Millionen Euro), durch ein Plus bei den Ertragsanteilen sowie durch die vorzeitige Rückzahlung von Wohnbaudarlehen erzielt. Wesentlich höhere Ausgaben sind vor allem in den Bereichen Wohnbau (alte Zusicherungen) sowie im Sozialbereich angefallen.

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