Landescup-Viertelfinale: Spitzenreiter-Duell endet mit klassischem Cup-Sieg

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Goalgetter Mersudin Jukic (li.) hatte nach dem Halbfinal-Einzug mit Manager Christian Haas (re.) allen Grund zur Freude.
Goalgetter Mersudin Jukic (li.) hatte nach dem Halbfinal-Einzug mit Manager Christian Haas (re.) allen Grund zur Freude. - © Krugfoto
Im Kräftemessen der Tabellenführer aus Grödig (Regionalliga West) und Wals-Grünau (Salzburger Liga) im Viertelfinale des Salzburger Landescups schrammte der Underdog gegen den Ex-Bundesligisten an der Sensation vorbei. Die Aigner-Elf belohnte sich gegen die “Macht vom Untersberg” nicht für die gezeigte Leistung.




Vor den Augen von Red Bull Salzburgs Nachwuchsleiter Ernst Tanner und U19-Coach Marco Rose lieferten sich die zwei Tabellenführer einen heißen Tanz. In diesem Aufeinandertreffen passte die Floskel “der Cup hat eigene Gesetze” wie die Faust aufs Auge. Grödig dominierte zwar die erste Hälfte, fand allerdings gegen stabile Walser fast kein Rezept zum Durchkommen. Der Westligist reiste mit allen verfügbaren Stammkräften nach Wals. Mit im Gepäck war auch Grödigs Toptorjäger Mersudin Jukic, der am selben Tag vom Strafsenat des Salzburger Fußballverbandes wegen einem Testspiel-Vorfall bis Saisonende bedingt zwei Spiele Sperre ausgefasst hatte.

Geniestreich von Jukic reichte

Der Goalgetter fand nach einer Flanke von Kircher (4.) per Kopf die erste Großchance gegen seinen Ex-Verein vor, avancierte in der 19. Spielminute dann zum Matchwinner. Nach einem Wallner-Zuspiel mit der Ferse reichte eine Körpertäuschung und ein gezielter Linksschuss von der Strafraumgrenze zum 1:0. Auf unebenem Terrain taten sich beide Teams schwer spielerisch Akzente zu setzen. Wals-Grünau übernahm in Halbzeit zwei überraschend das Kommando und erarbeitete sich durch Federer, Pichler und Mayr gute Einschussmöglichkeiten. Die Einwechslung vom wieder genesenen Scherzer brachte über die linke Walser Seite viel Schwung – Grünau kreierte gegen die beste Defensive der Westliga unzählige Chancen.

Torgebälk verhindert Cup-Verlängerung

Ozegovic, Resch und speziell Mayr klebte das Pech im Abschluss an den Schuhen. Mayr und Co. scheiterten insgesamt drei Mal am Torgebälk und in 1:1-Situationen an Hans Peter Berger. “In der Meisterschaft macht Chris (Anm.: Mayr) mindestens zwei Tore”, ärgerte sich Mittelfeldmotor Elvis Ozegovic im Gespräch mit SALZBURG24. In der Liga erhielt Grödig nur neun Gegentreffer, mühte sich in der Hinrunde ein ums andere Mal zu knappen Siegen. “Ich glaube, so viele Chancen erspielte sich in der Liga keiner gegen die Fötschl-Elf”, lautete der Tenor von Grünau-Trainer Aigner und Stürmer Pichler. “Wenn wir so in der Meisterschaft spielen, holen wir uns den Titel. Im Cup zählt allerdings nur das Ergebnis und das Weiterkommen”, ergänzte Aigner. Somit blieb es beim etwas glücklichen 1:0-Sieg der Grödiger, die im Halbfinale auf Abersee oder Konkordiahütte-Tenneck treffen. Beim Erreichen vom Cup-Finale winkt den Teilnehmern ein Fixstartplatz im ÖFB-Cup bei dem der SV Grödig am 04. April um 20.30 LASK Linz empfängt.

SFV Stiegl-Landescup

  • SV Wals-Grünau – SV Grödig  0:1 (0:1)
  • 04.04 (19 Uhr): TSV Neumarkt – TSV St. Johann  -:- (-:-)
  • 04.04.17 (19.30 Uhr): SK Bischofshofen – SAK 1914  -:- (-:-)
  • 05.04.17 (17.30 Uhr): USC Abersee – SV Konkordiahütte-Tenneck  -:- (-:-)

 

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