Landtagswahl in Salzburg: Hans Mayr (57) im Portrait

Hans Mayr tritt diesmal mit seiner eigenen Partei SBG an.
Hans Mayr tritt diesmal mit seiner eigenen Partei SBG an. - © APA/Neumayr
Hans Mayr saß nach der Landtagswahl 2013 für das Team Stronach als Landesrat für Verkehr und Wohnbau im Salzburger Landtag. Nachdem die Stronach-Partei implodierte, geht er mit seiner eigenen Partei SBG an den Start. Er präsentiert sich als hemdsärmeliger Macher. Ein Portrait.

Hans Mayr glaubt fest daran, die Fünf-Prozent-Hürde für den Landtagseinzug zu schaffen. Umfragen sehen ihn in der Gegend um ein Prozent. Die 8,3 Prozent, die er 2013 als Spitzenkandidat für das Team Stronach schaffte, scheinen unerreichbar. Zuletzt lief es nicht gerade für den Goldegger: Nach anfänglichem Dementi musste er zugeben, als Wohnbaulandesrat Spenden von Baufirmen erhalten zu haben. Er verlor das Vertrauen seiner Regierungspartner und musste zurücktreten. Mayr selbst sah darin eine Verschwörung von Politikern und Journalisten, wie er im S24-Interview erklärte.

Steckbrief

Geburtsdatum & -ort: 27. September 1960 in Schwarzach (Pongau)

Wohnort: Goldegg

Familienstand: verheiratet, zwei Töchter und einen Sohn

Erlernter Beruf: Bankkaufmann

In der Landespolitik seit: 2013

Politisches Kernthema: Wohnbau und Verkehr

Persönlicher und politischer Werdegang

Mayr schloss 1978 die Handelsschule in St. Johann im Pongau ab, durchlief verschiedene Bankausbildungen und war ab 1986 Direktor der Hypo-Bank-Filiale in St. Johann. Dazu ist Mayr seit 1973 Mitglied der Trachtenmusikkapelle Goldegg, von 1993 bis 2008 war er ihr Obmann.

Die politische Bühne betrat Mayr 1978, als er gemeinsam mit dem heutigen Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl die Junge ÖVP (JVP) Goldegg gründete. Ab 2004 war er Mitglied der Gemeindevertretung von Goldegg. Von 2008 bis zu seinem Einzug in den Landtag 2013 war Mayr Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Goldegg. Infolge des Salzburger Finanzskandals 2012 trat Mayr aus der ÖVP aus. Ab 2013 war er Landesobmann des Team Stronach Salzburg. Die Partei zerfiel später in seine Bestandteile. 2016 gründete Mayr seine eigene Partei, die Salzburger Bürgergemeinschaft (SBG), mit der er nun zur Wahl antritt.

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