Landtagswahl: NEOS-Wahlkampf-Abschluss bei 30 Grad im Schatten

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Sepp Schellhorn mit einer kurzen Ansprache.
Sepp Schellhorn mit einer kurzen Ansprache. - © APA/BARBARA GINDL
Quasi im “Kreis der Familie” haben am Freitagnachmittag in Salzburg die NEOS ihre Wahlkampf-Schlussveranstaltung für die Landtagswahl am kommenden Sonntag abgehalten. “Ich schwör’ euch, der Sonntag wird ein guter Tag”, “impfte” Spitzenkandidat Sepp Schellhorn den Anhängern noch einmal ein. “Wir werden mit geballter Kraft in den Chiemseehof einziehen und wollen dort konstruktive Politik machen.”


Bei der Wahl der Örtlichkeit hatten die NEOS ein glückliches Händchen bewiesen: Bei amtlichen 30 Grad war eine Freiluft-Veranstaltung genau das Richtige, noch dazu, wenn sie im Schatten des Schlosses Mirabell und nur wenige Meter vom Winzermarkt entfernt stattfindet. Die Schar der Anhänger war mehr als überschaubar, Unterstützung kam dann zu Beginn um 16.00 Uhr noch von der Wiener Landesgruppe, die in der Mozartstadt gerade eine Klausur abhält.

Schellhorn plädiert einmal mehr für Transparenz

In seiner ausgesprochen knapp gehaltenen Rede wiederholte Schellhorn einmal mehr die Notwendigkeit von Transparenz “bis in die letzte Ecke des Landes”. Seine Partei sei auch die einzige, die sich gegen die “Hetze der FPÖ” zur Wehr setze. Von der ÖVP und den Grünen habe er dazu kein Wort gehört, “nur wir haben klar Stellung bezogen”.

Die stellvertretende Bundes-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger sprach von einer Richtungswahl. Es sei zwar völlig klar, dass die ÖVP mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer Nummer 1 werde, entscheidend sei aber, wer die treibende Kraft neben der Volkspartei werde. Schließlich kam sie auch noch auf den eigenen Spitzenkandidaten zu sprechen: Bei Schellhorn habe sie zuletzt das Gefühl gehabt, dass er mit der Fortdauer des Wahlkampfes immer mehr gelacht habe. “Du bist der geborene Landesvater.”

Kurzer Wahlkampfabschluss der NEOS

Nach einer knackigen Viertelstunde war der Zauber dann auch schon wieder vorüber. Die Wiener Gruppe zog sich in ihr Hotel zurück, und die verbliebenen Salzburger tourten noch mit Flugzetteln durch die Innenstadt. Späteres Ziel was das Augustinerbräu in Mülln.

(APA)

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