Die Lawine ist am Donnerstag gegen 12:00 im Bereich des Pischlingbergs abgegangen. Ein Skifahrer löste bei der Abfahrt im freien Gelände ein Schneebrett aus und wurde daraufhin von der Lawine mitgerissen und verschüttet. “Er konnte sich offenbar selbst befreien”, informiert der Einsatzleiter Herbert Deutinger von der Bergrettung Werfen im Gespräch mit SALZBURG24. “Der Skifahrer ist wohlauf weitergefahren, wir wissen selbst nicht wo er ist. Wir sind froh, dass nicht mehr passiert ist”, so der Bergretter weiter.
Das Schneebrett ist 300 Meter lang und bis zu 20 Meter breit, Skipisten waren von dem Lawinenabgang keine betroffen. Im Einsatz waren 35 bis 40 Bergretter mit sieben Hundeführern, zwei Rettungshubschrauber sowie die Freiwillige Feuerwehr Werfenweng.
Der starke Wind und die Schneeverfrachtungen haben in weiten Teilen Salzburgs für große Lawinengefahr gesorgt. Aus Sicherheitsgründen wurden am Donnerstag noch einige Straßen gesperrt. In Maria Alm im Pinzgau traf eine Lawine die Rückseite eines Wohnhauses, laut Landeswarnzentrale sind dabei keine Personen verletzt worden. Der Sturm und die Schneefälle klangen zwar ab, dennoch waren Fahrbahnen vereist oder mit Schnee bedeckt. Auf der Tauernautobahn (A10) kam es im Bereich Werfen im Pongau “wegen Eisglätte zu mehreren Unfällen”, informierte die Verkehrsleitzentrale.