Leader WAC bleibt vor Spiel gegen Grödig gelassen

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"BBC ruft mich nicht an"
"BBC ruft mich nicht an"
Meister Red Bull Salzburg eröffnet in der 12. Bundesliga-Runde am Samstag (16.00 Uhr) die Jagd auf Tabellenführer WAC. Die Kärntner liegen drei Punkte vorne und empfangen am Samstag (18.30 Uhr) den SV Grödig. Verfolger Rapid hat zeitgleich ebenfalls ein Heimspiel, die Wiener empfangen die Admira, Altach hat die Austria zu Gast. Am Sonntag (16.30 Uhr) empfängt Wiener Neustadt Sturm Graz.


Seit mehr als einem Monat steht der Wolfsberger AC an der Spitze der österreichischen Fußball-Bundesliga. Dietmar Kühbauer sorgt aber weiter für Bodenhaftung beim Sensationsteam. “Die Situation ist schön, aber die Welt steht nicht Kopf wegen uns. Dass die BBC jeden Tag bei mir anruft, so ist es noch nicht”, meinte der WAC-Trainer. “Defensiv die Fehler minimieren und offensiv die Chancen nützen”, lautet das einfach klingende Rezept von Grödig-Trainer Michael Baur.

Die spätsommerliche Krise hat bei den Salzburgern Spuren hinterlassen. Nicht nur in der Tabelle, in der die “Bullen” auf Rang zwei zurückgefallen sind, sondern auch punkto Spielphilosophie. “Es ist wichtig, einen Plan B zu haben, nicht nur ein System spielen zu können”, erklärte Trainer Adi Hütter vor dem Match daheim gegen die SV Ried. “Gegen Salzburg sind wir krasser Außenseiter. Sollte uns ein Unentschieden gelingen, wäre das ein gewonnener Punkt. Aber dafür muss bei uns schon alles zusammenpassen”, meinte Oliver Glasner, Rieds Cheftrainer mit Red-Bull-Vergangenheit, bescheiden.

Nach der zweiwöchigen Länderspielpause kehrt Rapid voller Zuversicht in den Alltag der Fußball-Bundesliga zurück. Der Nationalteam-Unterbrechung im September ließen die Hütteldorfer vier Siege in fünf Pflichtspielen folgen – nun soll sich dieser Trend auch am Samstag im Heimspiel gegen die Admira fortsetzen. Trainer Zoran Barisic zeigte sich optimistisch, dass die Aufwärtstendenz der vergangenen Wochen anhält. “Weil der Charakter der Mannschaft und die Gruppendynamik stimmt, und die Art und Weise, wie die Spieler mit der Konkurrenzsituation innerhalb des Kaders umgehen”, erklärte der Wiener. “Wir müssen schauen, dass wir gegen Rapid im Zentrum besser stehen als zuletzt”, forderte Trainer Walter Knaller.

Aufsteiger Altach freut sich auf Festwochen in der Fußball-Bundesliga. Auf die Vorarlberger warten innerhalb von 22 Tagen die vier Partien gegen Austria, Wolfsberger AC, Rapid und Salzburg. “Wir sind Vierter und wir haben uns diesen Platz auch verdient”, meinte Trainer Damir Canadi selbstbewusst. “Aber wir wissen auch, was da in den kommenden Wochen auf uns zukommt”, sagte der 44-Jährige. Die Austria hat bei der Fahrt ins Ländle neue Wege beschritten. Erstmals seit 15 Jahren reisten die Violetten wieder mit dem Zug zu einem Match. Nicht mit dabei war u.a. Mittelfeldaufräumer James Holland, der mit einer Knöchelverletzung vom australischen Nationalteam nach Wien zurückkehrte. Vollgepumpt mit Selbstvertrauen ist hingegen Austrias Neo-Stürmer Omer Damari, der in den EM-Qualifikationsspielen Israels gegen Zypern (2:1) und Andorra (4:1) insgesamt vier Mal traf.

Nach vier Niederlagen in Serie empfängt Schlusslicht Wiener Neustadt am Sonntag Sturm Graz. Die Steirer zählen zu den Lieblingsgegnern der Niederösterreicher, von den jüngsten zwölf Ligaduellen gingen sieben an den Außenseiter. “Es wird ein schwieriges Spiel. Aber nicht nur für uns, sondern auch für Sturm”, versprach Wr. Neustadt-Coach Heimo Pfeifenberger. Foda zollte den Neustädtern Anerkennung: “Wr. Neustadt ist sicher besser als ihr aktueller Tabellenplatz”, erklärte der Deutsche und verwies auf den jüngsten Auftritt der Niederösterreicher in Salzburg, wo man bis kurz vor Schluss nur 1:2 zurücklag.

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