Menschen mit Lernschwierigkeiten profitieren vom Ausbau der Erwachsenenbildung

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Martina Berthold mit den Kursteilnehmern.
Martina Berthold mit den Kursteilnehmern. - © LMZ/Huber
Vom Ausbau der Salzburger Erwachsenenbildung, deren Budget in diesem Jahr um 680.000 Euro oder 24,6 Prozent erhöht wurde, profitieren auch kleinere Bildungseinrichtungen. So kann das Evangelische Bildungswerk die Angebote speziell für Menschen mit Lernschwierigkeiten weiter ausbauen.

“Alle Menschen in Salzburg sollen vom starken Angebot der Erwachsenenbildung profitieren. Mir war wichtig, dass mit der Budgeterhöhung im Jahr 2017 Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten ausgebaut werden”, erklärt Landesrätin Martina Berthold (Grüne) am Donnerstag in einer Aussendung.

Menschen mit Behinderung stärker fördern

Durch dieses lebensbegleitende Lernen werde die Inklusion gestärkt. “Ich freue mich, dass der Kurs ‘Bildung für Alle’ kräftig ausgebaut wird. Das ist auch dringend notwendig, denn der Bedarf und das Interesse sind groß”, betonte Berthold. “Menschen mit Behinderungen wird in diesem neuen Kurs auch nach Abschluss ihrer Schul- und Ausbildungszeit die Möglichkeit zur Weiterbildung geboten. Das Erlernte kann abgesichert werden und neue Herausforderungen können bewältigt werden”, unterstrich Ingrid Allesch, Vorsitzende des Evangelischen Bildungswerks Salzburg.

LMZ/Huber Die Erwachsenenbildung wird ausgebaut und gefördert. /Foto: LMZ/Huber ©

Kurse in verschiedensten Bereichen

Die Angebote umfassen kreative und persönlichkeitsbildende Bereiche (Schreibwerkstatt, Malwerkstatt, Theater, Diskussionsrunden), lebenspraktische Themen (Erste-Hilfe-Kurs, Umgang mit PC, Verkehrssicherheitstraining) sowie Bildungsprogramme (Museumsbesuch, Theaterbesuch).

“Die Kurse sind für die Teilnehmenden sehr wichtig und tragen zum Selbstwert, zum Selbstbewusstsein und zur Selbstermächtigung bei”, so Anna Hofer-Bindeus, Kursleiterin des Evangelischen Bildungswerkes.

Großes Interesse an Kursen

Die intensive Betreuung erfordert dabei Teamarbeit mit mindestens zwei Pädagogen. “Das Interesse an den inklusiven Weiterbildungsveranstaltungen ist groß, die Wartelisten für die Teilnahme an den Kursen sind lang”, so Ingrid Allesch abschließend.

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