Lehre und Karriere bei Fiegl+Spielberger: Interview mit Elektrotechniker Bernhard

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SALZBURG24/Schuchter
SALZBURG24/Schuchter - © Bernhard Walter (links im Bild) mit seinem Chef Gerhard Niederbrucker.
Bernhard Walter hat einen Job, der elektrisiert. Der 22-Jährige ist gelernter Elektroinstallationstechniker und hat seine Lehre erst vor kurzem bei Fiegl+Spielberger in Salzburg abgeschlossen. Im Lehrlings-Interview mit SALZBURG24 erzählt Bernhard was das Besondere an seinem Beruf ist und warum er sich nie etwas anderes gewünscht hat.

Die Firma Fiegl+Spielberger ist mit ihren Niederlassungen in Salzburg, Tirol und Vorarlberg das größte Elektrotechnikunternehmen in Westösterreich. Das Unternehmen beschäftigt österreichweit insgesamt 400 Mitarbeiter, rund 80 davon in Salzburg. In der Niederlassung in der Bayernstraße werden derzeit acht Lehrlinge in den Bereichen Schwachstrom, Bus- und Elektrotechnik und Büro ausgebildet. Bewerbungen werden laufend entgegengenommen, zwei bis drei neue Lehrlinge will man jedes Jahr aufnehmen. „Wir legen großen Wert auf Verlässlichkeit, Zielstrebigkeit, Genauigkeit – und ein bisschen Hausverstand“, sagt Niederlassungsleiter Gerhard Niederbrucker im Gespräch mit SALZBURG24. „Alles andere lernt man bei uns.“

Der 22-jährige Bernhard Walter aus der Stadt Salzburg hat die Lehre zum Elektrotechniker im Mai dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Was ein Elektrotechniker alles macht und warum er sich für die Firma Fiegl+Spielberger entschieden hat, erzählt er uns im folgenden Interview:

SALZBURG24: Warum hast du dich für eine Lehre bei Fiegl+Spielberger entschieden?

BERNHARD: Ich habe vor der Lehre die HTL angefangen, später aber abgebrochen, weil ich gemerkt habe, dass ich unbedingt arbeiten wollte und mir das Praktische viel mehr liegt. Technisch war ich schon immer versiert, der Bereich Strom fasziniert mich seit jeher und so habe ich mich nach einer passenden Firma umgeschaut. Ich wollte unbedingt, bei einer großen Firma arbeiten. Beim AMS war dann eine Stelle ausgeschrieben und ich habe mich über Email beworben.

Zwei Tage später bin ich schon zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden – und das obwohl meine Noten nicht so gut waren. Aber sie wollten einfach sehen, was für ein Typ ich bin. Oft ist es so, dass man eine Bewerbung schickt und man dann nie mehr etwas von der Firma hört, vor allem wenn das Zeugnis nicht berauschend ist. Hier habe ich eine Chance bekommen, das war wirklich super.

Hast du dich auch wo anders beworben?
Ja, ich hätte auch eine andere Firma gehabt, aber hier hat es mir besser gefallen. Schon als ich zum Probearbeiten eingeladen wurde, habe ich gemerkt, dass hier alles passt. Ich wusste einfach sofort, dass das genau das ist, was ich beruflich machen möchte.

Wenn du dich an das Bewerbungsgespräch zurückerinnerst, wie war das für dich?

Ich war ein bisschen nervös aber ich denke, das ist normal. Die Stimmung beim Gespräch mit meinem Chef war ganz locker. Es gab auch einen kleinen Test, bei dem unter anderem technische Begriffe abgefragt wurden – aber das war kein Problem. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Hast du Tipps für das Bewerbungsgespräch?

Wichtig ist, dass man sich richtig und gut auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet und für Standardfragen – wie „Was sind deine Stärken/Schwächen“ – Antworten parat hat. Für den Aufnahmetest zahlt es sich aus, wenn man die Unterlagen von der Schule nochmals durchschaut. Und ansonsten einfach locker bleiben.

Wie läuft die Lehre bei Fiegl+Spielberger an sich ab?

Im ersten Lehrjahr werden dem Lehrling die Basics gelernt. Man lernt zum Beispiel die Grundlagen im Bereich Installation, das Einlegen von Schläuchen, das Installieren von Vorrichtungen für Kabel oder das Verlegen von Kabel. Wirklich genial ist, dass du vom ersten Tag deiner Lehre auf einer Baustelle bist. Man lernt durch die Mitarbeit.
Das alles steigert sich dann bis zum Komplettieren der Baustelle, wo du die ganzen Feineinstellungen machst, Abdeckungen, Einsätze und den Verteiler. Und zum Schluss kommen die Programmierungen.

Du hast im Mai deine Lehre abgeschlossen. Wie schaut dein Arbeitsalltag heute aus. Kannst du das ein bisschen beschreiben?

Gerne. Ich habe nach meinem Lehrabschluss eine eigene Baustelle bekommen, die noch bis November geht. Ansonsten hat sich der Arbeitsalltag im Vergleich zur Lehre nicht wirklich verändert, außer, dass ich jetzt natürlich mehr Verantwortung habe. Ich darf jetzt auch alles rund um die Baustelle organisieren, Material einkaufen und entsprechende Bestellungen machen. Als Elektrotechniker hat man viele verschiedene Felder zu bedienen. Langweilig wird es nicht.

Du hast vorher gesagt, es war dir wichtig, dass du bei einer großen Firma arbeitest. Warum?

Bei einer größeren Firma habe ich mehr Aufstiegschancen. Das war mir wichtig. Das System hier ist sehr gut. Es gibt den Monteur, den Obermonteur und den Projektleiter, der die Baustelle organisiert und die Baubesprechungen leitet. Das möchte ich auch einmal machen und mich gleichzeitig im Bereich Programmierung weiterbilden – und dabei unterstützt mich Fiegl und Spielberger sehr.

Bernhard, vielen Dank für das Interview.

Bewerbungen werden unter DIESEM LINK entgegengenommen oder einfach per Email mit Lebenslauf und an jobs@fiegl.co.at senden.

Wissenswertes zu Fiegl+Spielberger in Kürze:

Niederlassungen: Salzburg, Ischgl, Längenfeld, Hohenems, Graz, Wien, München, Appenzell (CH)
Mitarbeiter: 400 (Gruppe)
Umsatz: € 70 Mio.

Qualitätssicherung:

  • seit 1992 als erstes Elektrounternehmen Österreichs nach ISO 9001
  • Revision DIS 2008

 

 

Entgeltliche Kooperation mit Fiegl+Spielberger.

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