Lehrlingsinterview: “Bei der Wiener Städtischen zählt die Persönlichkeit”

Akt.:
Angelag und Philipp bei der Arbeit im Büro.
Angelag und Philipp bei der Arbeit im Büro. - © Wiener Städtische Versicherung
In der Königsdisziplin des Verkaufs bietet die Wiener Städtische ihren Mitarbeitern im Außendienst eine fundierte und kundenorientierte Ausbildung als Versicherungsberater. Im Rahmen unserer diesjährigen Aktion „Lehrlingsoffensive“ haben wir mit Angela (22) und Philipp (24) gesprochen, die beide ihre Lehre bei dem Versicherungsunternehmen erfolgreich abgeschlossen haben. Sie haben uns verraten, worauf es in diesem Job wirklich ankommt. Und keine Angst: Es sind nicht die Noten!

Die Wiener Städtische gehört zu den führenden Versicherungsunternehmen auf dem österreichischen Markt und zu den größten Lehrlingsausbildnern in der Branche. In Salzburg werden jedes Jahr fünf bis sechs neue Lehrlinge aufgenommen und als Versicherungskaufmann/frau ausgebildet.

Was viele nicht wissen: Das Unternehmen freut sich über Initiativbewerbungen das ganze Jahr hinweg. „Wir haben keinen bestimmten Zeitpunkt für unsere Lehrlingsakquise“, erzählt Lehrlingsbetreuer Manfred Auer im Gespräch mit SALZBURG24. Dafür ist das Auswahlverfahren umfangreich: Nach dem erfolgreichen Bewerbungsgespräch wird ein Assessment-Center durchgeführt, bei dem die verkäuferischen Qualitäten überprüft werden in Verbindung mit einem Talente-Check bei der Wirtschaftskammer. Nach der dreimonatigen Probezeit sollte klar sein, dass die Ausbildung passt – „und da schauen wir uns zuvor nochmals alles ganz genau an“, so Auer. Das Unternehmen mit österreichweit rund 3.500 Mitarbeitern legt großen Wert auf die Zufriedenheit ihres Nachwuchses – denn nur so könne man eine erfolgreiche und nachhaltige Ausbildung garantieren, ist sich der Betreuer sicher.

Das beste Alter, um mit dieser Lehre zu beginnen sei mit ca. 17 bis 19 Jahren, verrät uns der Experte. Warum das so ist und welche Voraussetzungen man noch braucht, um bei der Wiener Städtischen aufgenommen zu werden, das erzählen uns die beiden Lehrlinge Angela und Philipp im Interview.

Karriere bei der Wiener Städtischen - Angela und Philipp haben's gewagt und nicht bereut./Wiener Städtische Versicherung. Karriere bei der Wiener Städtischen – Angela und Philipp haben’s gewagt und nicht bereut./Wiener Städtische Versicherung. ©

Lehrlingsinterview mit Angela und Philipp

Angela ist 22 Jahre alt und hat ihre Lehre, die sie mit Ende Juli erfolgreich abgeschlossen hat, nach der Matura begonnen. Philipp ist zwei Jahre älter und hat die Lehre mit Matura gemacht.

SALZBURG24: Warum habt ihr euch für die Lehrstelle bei der Wiener Städtische Versicherung entschieden?

ANGELA: Ich habe das Lehrstellenangebot der Wiener Städtischen im Internet gesehen. Dass die Wiener Städtische ein sehr sicherer Arbeitgeber und ein bekanntes Unternehmen ist, hat den Ausschlag gegeben mich hier zu bewerben.

War es schon von Anfang an dein Wunsch bei einer Versicherung zu arbeiten?

Eigentlich überhaupt nicht. Ich habe mir nach dem Gymnasium etwas ganz anderes vorgestellt. Ich wollte studieren und Lehrerin werden. Doch als ich das Studium begonnen habe, habe ich schnell gemerkt, dass das nicht meinen Erwartungen entspricht. Daraufhin habe ich mich anders orientiert. Ich wollte auf eigenen Füßen stehen, etwas Praktisches machen und eigenes Geld verdienen. Da habe ich mich mit der Möglichkeit einer Lehre in diesem Bereich auseinandergesetzt.

Philipp, wie war das bei dir?

PHILIPP: Bei mir war das etwas anders. Ich komme aus einer Versicherungs-Familie. Mein Dad war, vor seiner Tätigkeit als Anwalt, im Versicherungs-Außendienst und meine Mutter im Innendienst tätig. Ich war grade dabei mich bei einer kleineren Versicherung zu bewerben, als ich zufällig jemanden von der Wiener Städtischen kennengelernt habe. Ich habe dann schon am nächsten Tag bei unserem Lehrlingsbetreuer Manfred Auer zum Bewerbungsgespräch gesessen. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Keine zehn Tage später war ich beim Assessment-Center, drei Wochen später habe ich meine Lehre im Büro meines Mentors begonnen.

Warum kann das so schnell gehen?

Das war nur möglich, weil die Wiener Städtische laufend und über das gesamte Jahr hinweg Lehrlinge sucht und aufnimmt. Das ist bei anderen Lehrlingsausbildnern oft anders. Ich konnte sofort anfangen und genau das machte mir die Entscheidung leicht. Ich habe es bis heute nicht bereut.

Wenn ihr euch an das Bewerbungsgespräch zurückerinnert, wie war das für euch?

ANGELA: Ich war davor sehr nervös. Kurz davor hatte ich nämlich das Bewerbungsgespräch bei einer anderen Versicherung und das lief ziemlich formell ab – gleich mit einem schriftlichen Test und so. Als ich dann bei der Wiener Städtischen war, wurde mir die Angst schnell genommen. Das Interview war locker und entspannt und ich habe mich gleich wohl gefühlt.

PHILIPP: Nervös war ich gar nicht. Ich hatte eher ein bisschen Sorge wegen unangenehmer Fragen, weil mein letztes Schulzeugnis nicht das positivste war (lacht). Ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass es mehr auf die Persönlichkeit, als auf die Noten ankommt.

Ihr habt beide Lehre und Matura. Angela, du hast die Matura vor der Lehre gemacht. Wie war die Lehrzeit für dich?

ANGELA: Bei mir war es so, dass ich gleich in ein erfolgreiches Verkaufs-Team integriert wurde. Jeder bekommt mindestens einen Mentor zugeteilt, der einem alles zeigt und erklärt. Das Arbeitsklima war sehr angenehm. Ich habe natürlich mit einfachen Tätigkeiten angefangen und in der zweijährigen Lehrzeit mit Besuch der Berufsschule in St.Johann im Pongau das Fachwissen erworben. Das hilft mir heute selbstständig in der Versicherungsberatung zu arbeiten.

Philipp, du hast die Matura während der Lehre gemacht. Wie stressig war das für dich

PHILIPP: Es war eine sehr anstrengende Zeit. Ich war von 7 bis 16 Uhr im Büro meines Mentors und habe mit ihm gearbeitet. Dann ging es nach Hause zum Essen und direkt danach von 19 Uhr bis 22 Uhr in die Schule – zur Abendmatura. Die Ausbildung hat sehr viel Freizeit gekostet. Aber ich bereue es auf keinen Fall. Extrem positiv war, dass ich firmenintern die beste Unterstützung bekommen habe, die man sich vorstellen kann.

Du würdest das Modell also weiterempfehlen?

Als allererstes würde ich jedem empfehlen, die Matura zuvor in einer normalen Tagesschule zu machen. Das erspart viel Stress. Grundsätzlich ist Lehre mit Matura aber sehr gut – vor allem dann, wenn die Firma dahintersteht. Man muss es halt durchziehen und dranbleiben. Es erfordert schon ein gewisses Maß an Disziplin und Willensstärke, das braucht man dann in der Praxis sowieso!

Wie sieht euer Arbeitsalltag heute aus? Was sind eure Hauptaufgaben?

ANGELA: Ich habe natürlich sehr viel mit Kunden zu tun: Telefonieren, Termine wahrnehmen, und so weiter. Am Anfang ist es im Außendienst auch wichtig, sich wirklich reinzuhängen, immerhin sollte man sich einen Kundenstock erarbeiten. Neben den Kundenterminen kommen dann noch Backoffice-Arbeiten wie Schadensbearbeitungen, Offerte erstellen, Polizzenservice und so weiter.

PHILIPP: Bei mir ist das ganz ähnlich. Ich bin sehr viel bei den Kunden und versuche ihnen alles rund um das Thema Versicherungen leichter zu machen – ich will einfach so oft wie möglich und gut vorbereitet beim Kunden sein.

Als junge Mitarbeiter im Außendienst müsst ihr euch euren Kundenstock erst aufbauen. Wie lange dauert das?

PHILIPP: Das braucht schon ungefähr fünf bis sieben Jahre. Aber, je früher du eigene Kunden hast, desto besser für später. Die Wiener Städtische hilft einem schon in den Lehrjahren, mit verschiedenen Aktionen und durch Kontakte mit erfolgreichen Außendienstkollegen, zu eigenen Kunden zu kommen. Das erleichtert den Start ungemein und ist eine super Motivation, dass man es auch weiter schafft!

Welche Eigenschaften muss jemand eurer Meinung nach unbedingt für eine Lehre bei der Wiener Städtische Versicherung mitbringen?

ANGELA: Das Wichtigste ist es, eine gute Kommunikationsfähigkeit mitzubringen und offen auf Menschen zuzugehen. Auch ein gewisses Organisationstalent kann nicht schaden und natürlich auch Disziplin und Selbstdisziplin. Nach der Lehre, im Außendienst, kann man die Zeit größtenteils ja selbst einteilen.

PHILIPP: Ich unterschreibe das total. Man muss offen sein und mit verschiedenen Typen von Menschen zurechtkommen. Darauf wird ja auch schon beim Auswahlverfahren geschaut. Kurz gesagt: Man sollte ein Menschenfreund sein. Das Wichtigste ist einfach, dass man sich nicht verstellt und so ist, wie man ist. Dann hast du in diesem Job schon sehr viel gewonnen.

Und was ist das Besondere an eurer Arbeit? Was gefällt euch persönlich am allerbesten?

ANGELA: Es ist der Umgang mit den Menschen. Man lernt die verschiedensten Leute in jeder Altersgruppe kennen. Und nachdem die meisten Kundenbesuche zu Hause stattfinden, bekommt man prägende Einblicke in deren Leben – und das schätze ich sehr.

Dazu kommt, dass man Menschen helfen kann, wenn man rechtzeitig ein echt passendes Angebot für die aktuelle Lebenssituation erstellt. Dann freut sich der Kunde, denn er fühlt sich persönlich betreut und ich freue mich sein Vertrauen zu haben. Im Schadensfall ist es natürlich schön, wenn wir Verluste und Sorgen übernehmen und dann dem Kunden eine riesige Last von den Schultern fällt.

PHILIPP: Mit gefällt es am besten, mit Menschen zusammen zu sein und ihnen im Schadensfall helfen zu können. Das ist ein gutes Gefühl. Außerdem werden die Lehrlinge wie vollwertige Mitarbeiter und nicht wie Hilfskräfte behandelt. Das Klima ist hier sehr gut.

Was glaubst du, sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung?

PHILIPP: Hausverstand, Ehrlichkeit, Authentizität, und der Wunsch erfolgreich zu sein. Auch dass man sich was traut und Mut hat.Ein bisschen Ehrgeiz schadet wohl auch nicht (lacht). Und natürlich sollte man von dem was man macht überzeugt sein. Eine ebenso wichtige Voraussetzung ist ein gutes Allgemeinwissen. Nur so kommst du mit unterschiedlichen Kunden schnell ins Gespräch.

Wie gesagt, habe Ich selbst gemerkt, dass Zeugnisse eher zweitrangig sind. Es geht bei der Wiener Städtischen ganz klar um die Persönlichkeit damit man dann in Verbindung mit einer guten Ausbildung beim Kunden gut ankommt. Schulabbrecher bekommen hier genauso ihre Chancen, wie jene, die nach der Matura nicht wissen, was sie tun sollen. Auch Studienabbrecher haben bei uns schon die Lehre gemacht.

Wie schauen eure Pläne für die Zukunft aus?

ANGELA: Ich möchte mich jetzt nach Abschluss der Lehre weiter in das Team integrieren. Mein Ziel ist es in jedem Fall im Außendienst zu bleiben und erfolgreich zu werden. Ich werde mich in nächster Zeit so richtig reinbeißen.

PHILIPP: Ich interessiere mich für Fortbildungsprogramme innerhalb der Städtischen. In der Branche möchte ich in jedem Fall bleiben. Unser Unternehmen hat extrem gute Weiterbildungsangebote. Ich könnte mir vorstellen an der Uni den akademischen Versicherungskaufmann zu machen. Es gibt auch eine Kooperation mit einer Fachhochschule. Mal schauen, was sich in nächster Zeit auftut.

Zum Schluss: Welche Tipps habt ihr für Jugendliche, die sich bei der Wiener Städtische Versicherung für eine Lehrstelle bewerben möchten?

ANGELA: Es ist sehr wichtig, dass man sich im Vorfeld gut über das Berufsbild informiert. Man sollte vorher genau wissen, was gesucht wird und ob man der Typ für diesen Job ist; zum Beispiel ob man wirklich Spaß am direkten Kundenservice hat, denn das ist nicht immer cool. Versicherungen sind ja unsichtbare Produkte, die kann man nicht wie Semmeln verkaufen.

PHILIPP: Wenn man überlegt, ob das ein passender Job ist, sollte man in jedem Fall zuerst den Kontakt mit dem Unternehmen suchen und ein Gespräch vereinbaren. Ich habe mich auch vorher schon mit Leuten aus der Versicherungsbranche unterhalten und mich informiert. Man verliert ja nichts, im Gegenteil: man lernt dazu auch wenn es zu keiner Anstellung kommt. Es wäre fatal zu sagen, es ist nichts für mich, ohne davor mit jemandem gesprochen zu haben.

Wissenswertes zur Lehre bei der Wiener Städtischen

Das Berufsbild „VersicherungsberaterIn“ hat sich in den letzten Jahren stark verändert und professionalisiert. Jede(r) VersicherungsberaterIn muß eine anerkannte Prüfung (BÖV) machen. Seriöse Beratung und Verkauf beruhen auf Fachwissen, individuellen Lösungen und einer permanenten Servicebereitschaft, denn es geht letztlich um grundlegende Bedürfnisse wie Sicherheit, Schutz der Familie und Finanzen.

Die Lehre zur Versicherungskauffrau/zum Versicherungskaufmann dauert je nach schulischer Vorbildung bis zu drei Jahre. Bereits vom ersten Tag an steht dir eine Mentorin/ein Mentor zur Seite und unterstützen dich während der gesamten Ausbildung . Sie bringen dir alles bei diesen herausfordernden Beruf zu erlernen und langfristig im Unternehmen zu bleiben. Begleitet wird die praktische Ausbildung von der Berufsschule, wo die Kosten übernommen werden. Die betriebliche Ausbildung beginnt mit einer Grundausbildung und wird laufend ergänzt mit interessanten Seminaren. Dadurch wird eine ideale Kombination von Ausbildung und Praxis sowie Lernen und Anwenden erreicht. Super ist auch die Lehrlingsentschädigung, so erhält man im 3. Lehrjahr monatlich brutto EUR 1.193,77!

Die Karrierechancen in der Wiener Städtischen sind nach oben hin offen. Als Lehrling gestartet, kann man es bis zur Direktorin oder zum Direktor im Außendienst schaffen.

Interessiert? Du kannst dich jederzeit bewerben.

Ihr Weg zu uns :: Wiener Städtische

Ihr Weg zu uns – Ansprechperson – MMag. Kathrin Donhauser 1010 Wien T: +43 50 350 74086 E-Mail Kontakt Auszeichnung – Auszeichnung – Initiativbewerbung

 

 

Entgeltliche Kooperation mit der Wiener Städtischen Versicherung.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- "Rave on Snow" in Saalbach-Hin... +++ - Josefiau: Essgruppe in Brand +++ - Alkolenker mit 2,34 Promille v... +++ - Grenzfall: Salzburger Wahlverw... +++ - Thomas Janik von der Sonnenins... +++ - Woche startet mit Schneefall i... +++ - Salzburgs stimmungsvolle Adven... +++ - Vier Verletzte bei Frontalcras... +++ - Einbrecher suchen Juwelier in ... +++ - 51-jährige Lieferwagenfahrerin... +++ - Mann verpasst 25-Jährigem aus ... +++ - A1: Zwei Verletzte bei schwere... +++ - Saalbach: Urlauber (26) bedroh... +++ - Dritter Einkaufssamstag: Besuc... +++ - Salzburgs Wilfried Haslauer: "... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen