Leichenfund im Waldviertel: Ermittlungen wegen Mordverdachts

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Die Identität des Toten war zunächst nicht geklärt
Die Identität des Toten war zunächst nicht geklärt - © APA (ORF NÖ)
Ein Leichenfund im Waldviertel beschäftigt die Staatsanwaltschaft Krems: Deren Leiterin Susanne Waidecker sagte am Mittwoch, dass ein Ermittlungsverfahren geführt werde. Weitere Informationen gebe es nicht. Medienberichten zufolge hatte ein Waldarbeiter bei Waidhofen an der Thaya am Montag einen in einen Schlafsack und Müllsäcke verpackten, bereits stark verwesten Toten entdeckt.

Die gerichtliche Obduktion habe ergeben, dass das – zum Teil bereits skelettierte – Opfer Verletzungen am Oberkörper aufweise, berichtete der ORF NÖ von Mordverdacht. “Korrespondierend dazu gibt es Beschädigungen der Kleidung an derselben Stelle”, wurde Leopold Etz vom Landeskriminalamt NÖ zitiert.

Leiche im Waldviertel dürfte seit einem Jahr dort liegen

Die Kleidung lasse darauf schließen, dass es sich um einen Mann handle. Nach der Einschätzung des Ermittlers dürfte die Leiche bereits vor mehr als einem Jahr in dem Waldstück abgelegt worden sein. Die Identität war zunächst nicht geklärt. Seitens der Polizei würden nun alle offenen Vermisstenfälle überprüft.

(APA)

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