Lenker mit Fantasiekennzeichen in Oberösterreich gestoppt

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Der Lenker ließ sich erst beim zweiten Versuch von der Polizei aufhalten.
Der Lenker ließ sich erst beim zweiten Versuch von der Polizei aufhalten. - © Bilderbox
Als die Polizei am Donnerstag in St. Florian (Bezirk Linz-Land) einen Lenker aufhielt, präsentierte der zu seinem ausgedachten Kennzeichen auch noch einen Fantasieführerschein des selbst ernannten “Staatenbundes”.

Mit Fantasiekennzeichen und einem nicht zugelassenen Pkw haben Polizisten Donnerstagfrüh in St. Florian (Bezirk Linz-Land) zwei Angehörige des selbst ernannten “Staatenbundes” aus dem Verkehr gezogen. Die Staatsverweigerer kündigten an, Anzeige gegen das Einschreiten zu erstatten, teilte die Polizei Oberösterreich mit.

Lenker fuhr vor Polizei davon

Einer Streife war das sonderbare Nummernschild an dem Pkw bereits in Neuhofen aufgefallen. Als sie den Wagen stoppen wollte, fuhr der Lenker davon. Erst im einigen Kilometer entfernten St. Florian wurden der 38-Jährige und seine 41-jährige Begleiterin erwischt. Der Mann aus Kematen an der Krems gab sich als Diplomat und Botschafter für Menschenrechte aus. Die Frau erklärte, Anhängerin des “Staatenbundes” zu sein.

Noch dazu ohne Führerschein unterwegs

Anstelle des Führerscheins präsentierte der Fahrer den Beamten ein Fantasiedokument und meinte, die Gesetze des “Staatenbundes” stünden über der Straßenverkehrsordnung. Den Polizisten warfen beide vor, bei der Anhaltung nicht rechtmäßig vorgegangen zu sein und kündigten deshalb Anzeigen wegen Nötigung, Drohung, Diebstahl und Sachbeschädigung an.

Außerdem keine gültige Zulassung

Da das Auto nicht zugelassen war und der 38-Jährige keinen echten Führerschein besaß, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Die Herausgabe des Autoschlüssels verweigerte er jedoch. Dieser musste ihm mit Zwang abgenommen werden. Der Mann wird wegen mehrerer Verkehrsübertretungen bei der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land angezeigt.

(APA)

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