“Liberty Sound Club”: Neue Veranstaltungsreihe für Musiker in Salzburg

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Der junge Salzburger Singer-Songwriter Javier Rodaro spielt im Februar beim Liberty Sound Club.
Der junge Salzburger Singer-Songwriter Javier Rodaro spielt im Februar beim Liberty Sound Club. - © Liberty Sound Club
Zwei Salzburger Musiker kümmern sich um den heimischen Band-Nachwuchs: Bernhard Sturl und Michael Mörth starten im Februar mit einer eigenen Veranstaltungsreihe im Rockhouse. Das Ziel dabei ist, jungen Musikern beim Netzwerken zu helfen.




Salzburgs Musikszene zeigte sich in den vergangenen Jahren aktiver denn je, zahlreiche Bands schafften es auch über die Landesgrenzen hinaus zu Bekanntheit. Warum braucht die Mozartstadt also nun eine neue Veranstaltungsreihe speziell für Musiker, ist die lokale Szene etwa tot? Nicht auf den ersten Blick. Im Interview mit SALZBURG24 erklären Michael Mörth und Bernhard Sturl von der Band “Coperniquo“, warum sie nun eine Konzertreihe veranstalten, die sich speziell an junge Musiker richtet.

Jungen Musikern eine Plattform bieten

“Wir haben in den letzten Jahren extrem gute Exporte – wie etwa Mynth, The Makemakes oder Please Madame – gehabt. Doch der Schein trügt, der Nachwuchs fehlt nach wie vor”, erklärt Mörth den Grund für die Konzertreihe mit dem Namen “Liberty Sound Club”. Die beiden Musiker sind seit Jahren in der Salzburger Musikszene aktiv und haben einen entsprechenden Einblick in die Thematik. “Wir merken einfach, dass die nachkommende Generation nicht vorhanden ist. Es gibt keine Veranstalter und kaum Bands. Die Wenigen, die es gibt, spielen in kleineren Locations und stehen dann an. Denen wollen wir wieder eine Plattform bieten”, so Mörth weiter.

Salzburger Band-Abende sollen wiederbelebt werden

Als Grund für das Engagement im Veranstalter-Bereich nennt Bernhard Sturl das Aussterben der Salzburger Band-Abende, wie sie früher etwa unter dem Namen “Lazy Lobster” zu finden waren. “Wir haben ja nun schon Events allerart gespielt oder selbst veranstaltet. Diese Band-Abende aber fehlen in der heimischen Szene. Dabei braucht es nur jemanden, der sich dessen wieder annimmt”, so der Coperniquo-Gitarrist.

“Liberty Sound Club”: Eintritt frei für Musiker

Der “Liberty Sound Club” startet am Dienstag, 7. Februar, mit seiner ersten Auflage im Salzburger Rockhouse. Grundsätzlich wollen Mörth und Sturl bei jedem Termin drei Salzburger Bands eine Möglichkeit zum Auftreten geben, dazu soll eine weitere Formation aus Österreich aufspielen. Da die Veranstaltungsreihe sich grundsätzlich an Musiker richtet, ist für diese der Eintritt frei. “Jeder, der vorbeikommen will und bereits Musiker ist, kann uns auf Facebook schreiben. Wir überprüfen das kurz, dann kommt er oder sie auf die Gästeliste”, erklärt Mörth. Für Nicht-Musiker kostet der Eintritt sechs Euro im Vorverkauf, acht Euro an der Abendkasse.

Auch Electro soll berücksichtigt werden

Vorerst wollen die Veranstalter vor allem Band-Musiker ansprechen, schrecken aber nicht davor zurück, das Format auch auf den Electro-Bereich auszuweiten. Am 7. Februar spielen mit Lake Blue, Javier Rodaro, Mayburn und Broken Vinyl bereits vier hochkarätige Bands im Rockhouse. Für 2017 haben Mörth und Sturl vier Termine geplant, finanziell unterstützt werden sie dabei von der GRAWE-Versicherung. Das große Ziel bleibt die schwarze Null. Im nächsten Jahr soll der “Liberty Sound Club” dann im Zweimonatstakt stattfinden.

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