Lichtverschmutzung: Soll nächtliche Beleuchtung eingeschränkt werden?

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Die Stadt Salzburg ist auch nachts hell erleuchtet.
Die Stadt Salzburg ist auch nachts hell erleuchtet. - © Neumayr/MMV/Archiv
Nächtliche Dauerbeleuchtung lässt den Sternenhimmel verschwinden, hat negative Auswirkungen auf Natur und Gesundheit des Menschen – das zeigt eine aktuelle Studie aus Wien. Experten fordern deshalb, die Beleuchtung ab 23 Uhr in Stadtgebieten einzuschränken. Was meint ihr dazu? Wir fragen euch im Meinungscheck.

Aufgrund exzessiver Nutzung von Licht könne man in Wien und anderen großen Städten den Sternenhimmel nicht mehr betrachten. Die Experten berichten zudem über die negativen Auswirkungen auf die Natur, von Insekten über Säugetiere und Zugvögel bis zum Menschen. Sie verwiesen auch auf die mit der Beleuchtung verbundene Energieverschwendung und den CO2-Ausstoß. So strahlt allein in der Bundeshauptstadt die nächtliche Lichtglocke mit einer Leistung von 30 Megawatt und verbraucht 90 Gigawattstunden Energie jährlich. Das entspreche 50.000 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr.

Tierschutzorganisation fordert Licht-Einschränkung

“Wir fordern, dass ab 23.00 Uhr Schaufensterbeleuchtung und Leuchtreklame abgeschalten wird”, heißt es in einer Reaktion der Vogelschutzorganisation BirdLife. In Nachbarländer wie Slowenien, Tschechien oder im angrenzenden Italien gibt es bereits Gesetze zur Eindämmung der Lichtverschmutzung.

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