Im Hafen Linz liegt seit über einem Jahr ein halb versunkenes Schiff, umgeben von Ölsperren. Eigentümer und Hafen streiten, wer es beseitigen muss, ein Behördenverfahren läuft. - © APA/Rubra
Nach einem langen Rechtsstreit steht nun fest, dass es der Wiener Eigentümer entfernen muss. Wie lange das dauert, ist allerdings völlig offen. Die Kosten für die Aktion werden auf rund 600.000 Euro geschätzt. Das Problem ist vor allem, dass asbesthältige Materialien in dem Schiff verbaut sind. Das mache die Bergung teuer, so die Linzer Bezirksverwaltungsdirektorin Martina Steininger am Donnerstag zur APA.
Das Wasserfahrzeug ist als frühere “schwimmende Werkstätte” der DDSG bekannt. Zuletzt wechselte es mehrmals den Eigentümer. Pläne, daraus ein Restaurantschiff zu machen, scheiterten. Im Dezember 2010 versank das Schiff nach einem Unfall teilweise. Der Eigentümer vertrat die Ansicht, dass die Linz AG als Hafenbetreiberin das Wrack bergen müsse. Mittlerweile habe die Stadt als Bezirksverwaltungsbehörde rechtskräftig die Entfernung durch den Eigentümer angeordnet, erklärte Steininger. Wann es allerdings so weit sein werde, sei offen. (APA)