Lisa Mitterbauer ist gut auf ihre Heim-WM vorbereitet. - © OLSZ
„Mein großes Ziel sind die Top-Acht“, steckt sich die Lisa Mitterbauer im Vorfeld ihres Heimstarts bei der Mountainbike-WM realistische Ziele. Bei der letzten WM landete die Seehamerin beim U23 Cross-Country-Rennen auf dem achten Platz. Mit Heimvorteil kann sie durchaus mehr schaffen – sie trainiert auf der Heimstrecke und darf sich am Renntag über zahlreiche Unterstützung aus dem Freundeskreis rechnen. Edelmetall sollte im Bereich des Möglichen liegen. „Es werden so viele Freunde kommen, dass ich förmlich um den Kurs fliegen muss“, so die 19-Jährige.
Damit die unmittelbare Vorbereitung reibungslos verläuft, wurde die Sportsoldatin kurzfristig von Rif in die Kaserne nach Saalfelden verlegt. „Hier kann ich mich super vorbereiten und kann jeden Tag auf der Strecke trainieren. Das ist schon ein großer Vorteil“, sagte die Nachwuchshoffnung. Von der Strecke ist die Mitterbauer angetan: „Die Strecke ist super und sehr anspruchsvoll.“
In Sachen Renntaktik gibt sich die Salzburger Medaillenhoffnung zurückhaltend. „Da die Strecke sehr hart ist, werde ich versuchen, zu Beginn kräfteschonend zu fahren, damit ich am Ende noch Körner habe. Um unter die besten acht zu kommen, muss ich am Schluss noch zulegen können“, verriet Mitterbauer in einer Mitteilung.
Neben ihrer Paradedisziplin, dem Cross-Country-Rennen, wird die Mountainbikerin auch im neugeschaffenen „Cross Country Eliminator Race“ an den Start gehen. Bei dem Bewerb gehen, vergleichbar mit dem Ski- oder Boarder-Cross, vier Starter gleichzeitig auf die Strecke, die schnellsten steigen in die nächste Runde auf. „…das ist Action pur. Das wird auch für die Zuschauer ein absolutes Highlight“, freut sich Lisa Mitterbauer auf dieses Rennen. Vorerst gilt aber alle Konzentration dem Cross-Country-Bewerb. Am Freitag um 11 Uhr beginnt für die Salzburgerin die Stunde der Wahrheit.