Fußball-Gala zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien endet Remis

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Fußball-Herz was willst du mehr? Im Topspiel zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien wird um jeden Centimeter gekämpft.
Fußball-Herz was willst du mehr? Im Topspiel zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien wird um jeden Centimeter gekämpft. - © GEPA/ Red Bull
Meister Red Bull Salzburg trennte sich im Schlagerspiel gegen Rapid Wien mit einem 2:2. Die Bullen glichen einen zweimaligen Rückstand trotz Überzahl erst in der Nachspielzeit aus.




Zu Beginn des Duells lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen. Harte Zweikämpfe und Ballverluste prägten das Spiel. Von einem Fußball-Leckerbissen konnte nicht die Rede sein.

Protagonisten stehen zwischen den Pfosten

Nach einem Zweikampf mit Farkas sieht Rapids Pavelic in der 15. Minute die etwas harte rote Karte. Die personelle Überlegenheit konnte der Meister jedoch nicht ausnützen. Spielerisch war bei beiden Teams nich viel Luft nach oben. “Da müssen wir andere Lösungen finden und einen Mittelweg zwischen Spiel über das Zentrum und den Flügeln”, ärgerte sich Salzburg-Trainer Marco Rose. In der 30. Minute zog Murg aus halblinker Position ab und forderte Keeper Walke alles ab. Nach seiner Abwehr streichelt der Ball die Außenstange. Auch auf der Gegenseite stand der Protagonist zwischen den Pfosten. Als Wolf alleine vor dem Goalie auftaucht, hält er – wie sein Pendant – mit einem guten Reflex die Null fest.

Zu “Tode” kombiniert

Viel klein, klein vor dem 16-er der Wiener. Salzburg fand einfach kein Durchkommen und kombinierte sich – wie man so schön sagt – zu “Tode”. Ein Muster, das beim Meister nicht immer aufging. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit stieg das Tempo und die Schlagzahl von Salzburg. Die Heimischen kamen nun immer wieder gut in Schussposition, doch Strebinger war bislang nicht zu bezwingen. “Natürlich sind wir nicht zufrieden gewesen. Wir hatten einige Großchancen, die wir verwerten müssen”, erklärte Salzburgs Valon Berisha, der sich im ersten Duell gegen seinen Bruder Veton die Punkte teilen muss.

Konter wurde Meister (fast) zum Verhängnis

Rapid stand weiterhin tief und lauerte auf Gegenstöße. Eingenbauspieler Dejan Ljubicic, der seit seinem zehnten Lebensjahr bei Rapid spielt, schloß in der 60. Spielminute einen Konter mustergültig zur Führung ab. Nach sechsmonatiger Verletzungspause kehrte Xaver Schlager zurück aufs Feld. Nachdem er einen Freistoß herausgeholt hatte, zirkelte Berisha diesen von links auf die kurze Stange. Pechvogel Stefan Schwab bugsierte das runde Leder zum Ausgleich ins eigene Tor. Nur vier Minuten später hebelte Bolingoli die hoch stehende Bullen-Abwehr aus und schickt Joker Schobesberger (79.) auf die Reise, der den herauslaufenden Walke umkurvte und zum 2:1 einschob.

Dabburs Prachttreffer rettet Salzburg Remis

Als alle schon mit dem Abpfiff gerechnet haben, glich Munas Dabbur mit einem Fallrückzieher zum 2:2 aus –  Prädikat “Tor des Monats”. “Wir müssen mit diesem Punkt zufrieden sein, Salzburg hat drei Torchancen nicht verwertet. Ich bin auf die taktische Leistung meines Teams sehr stolz”, resümierte Rapid-Coach Goran Djuricin.

Red Bull Salzburg – Rapid Wien 2:2 (0:0)

Tor: Ljubicic (60.), Schwab (EG/75.), Schobesberger (79.), Dabbur (90 + 2.)

 

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