Lufthansa-Streik kostete Millionen

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Es soll wieder verhandelt werden
Es soll wieder verhandelt werden
Die jüngsten Streiks der Vereinigung Cockpit kosten die Lufthansa Millionen. “Die drei Streiktage im Frühjahr haben uns 60 Millionen Euro gekostet und die letzten fünf Streiktage haben sicher erneut einen zweistelligen Millionenschaden verursacht”, sagte Bettina Volkens, Personal-Vorstand der Lufthansa der “Bild-Zeitung”.


Volkens forderte die Gewerkschaft zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. “Wir wollen zunächst einmal mit der Piloten-Gewerkschaft Cockpit verhandeln. Doch für Gespräche muss auch die Gewerkschaft zu Kompromissen bereit sein. Das ist derzeit überhaupt nicht der Fall. Was Cockpit macht, hat mit fairer Sozialpartnerschaft nichts zu tun”, ergänzte sie. “Wir müssen so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren, am liebsten sofort. Ich bin für Cockpit rund um die Uhr erreichbar”, sagte Volkens.

Die Lufthansa verlangte zugleich eine gesetzliche Beschneidung der Spartengewerkschaften. “Ein Gesetz zur Tarifeinheit auf den Weg zu bringen, wäre für die deutsche Wirtschaft wichtig,” sagte Volkens. Zudem sieht sie Notwendigkeit für “verfassungskonforme Spielregeln, mit denen sichergestellt wird, dass ein Unternehmen nicht ständig von verschiedenen Spartengewerkschaften bestreikt werden kann. Die Politik ist gefordert, schnell zu handeln.”

Unterdessen nahm die Airline nach dem 15-stündigen Streik am Mittwochmorgen wieder den Normalbetrieb auf. Es blieb bei den 25 schon am Montag abgesagten Flügen, viele davon nach Nordamerika, wie eine Lufthansa-Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Mit einem Sonderflugplan konnten 32 Langstreckenflüge durchgeführt werden.

Von dem Ausstand waren etwa 20.000 Passagiere betroffen. “Aufgrund des Sonderflugplans sollte es uns gelingen, reibungslos in den Normalbetrieb überzugehen”, sagte die Sprecherin. Demnach sei die Lage am Frankfurter Flughafen relativ ruhig.

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