Apple-Update ermöglicht automatischen Handy-Notruf

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iPhones sollen künftig Notrufe leichter machen.
iPhones sollen künftig Notrufe leichter machen. - © APA/AFP/Archiv
Ein Update auf iPhones soll für mehr Sicherheit sorgen. Durch mehrfaches Drücken der Einschalttaste wird automatisch der Notruf gewählt. Wir haben uns mit der Polizei unterhalten, was das bringt.

Fünf Mal kurz hintereinander die Einschalttaste am iPhone drücken – und schon wählt das Apple-Gerät den Polizeinotruf: Ein Update soll das ab kommender Woche möglich machen. Man landet so bei der jeweils zuständigen Polizeistelle, berichtete das Ö1 Morgenjournal. Auch im Ausland, wo andere Notrufnummern gelten.

Was bringt der automatische Notruf?

Bei der Polizei sieht man darin sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein Hauptvorteil sei, dass der Notruf in Stresssituationen leichter zu finden sei, erklärte Polizeisprecherin Verena Rainer gegenüber SALZBURG24. Wenn es im Notfall um Sekunden geht, kann das durchaus wertvoll sein.

Allerdings befürchtet man auch, dass Leitungen durch unabsichtliche Notrufe besetzt würden. Etwa, wenn die Taste in der Hosentasche versehentlich gedrückt würde, meint Rainer weiter. Die Zahl der Fehlanrufe ist ohnehin hoch. Die Vorarlberger Polizei, wo die neue Notruffunktion bereits getestet wurde, spricht laut einem ORF-Bericht von 80 Prozent Fehlanrufen.

Was bei einem Notruf zu beachten ist

Am Notruf selbst ändert die smarte Funktion auf iPhones auch nichts. Man solle auf jeden Fall sagen was ist und wo man sei, weist Polizeisprecherin Rainer hin, worauf bei Notrufen zu achten ist. Außerdem wichtig: Nicht auflegen, bis das Gegenüber in der Notrufzentrale sich verabschiedet.

Sollte eine Angabe des Ortes bei einem Anruf, etwa aufgrund einer schweren Verletzung, nicht mehr möglich sein, ist auch eine Ortung möglich. Allerdings nur, wenn Selbst- oder Fremdgefährdung bestehe, weist Rainer hin. Der Einzelfall werde streng geprüft. Gerade in solch schweren Fällen könnte die neue Notruf-Funktion von Vorteil sein.

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