Salzburger berichtet von heftigem Mallorca-Unwetter

Akt.:
Ein Salzburger Wasserretter erlebt das Unwetter in Mallorca hautnah mit.
Ein Salzburger Wasserretter erlebt das Unwetter in Mallorca hautnah mit. - © Thurner/Wasserrettung Salzburg/SALZBURG24
Der Salzburger Wasserretter Christopher Thurner wurde während seines Urlaubes auf Mallorca von dem seit Montag heftig tobenden Unwetter auf der spanischen Insel überrascht. Mehrere Menschen sind bereits ums Leben gekommen, Brücken wurden weggerissen – und die Urlaubsstrände gibt es nicht mehr. Im Gespräch mit SALZBURG24 berichtet Thurner von der aktuellen Lage vor Ort.

Die Urlaubsinsel Mallorca wird derzeit von heftigen Unwettern mit massiven Regenschauern heimgesucht. Innerhalb von nur zwei Stunden stürzten am Dienstagabend nach offiziellen Angaben rund 220 Liter Wasser vom Himmel. Mehrere Landstraßen waren am Mittwoch unbefahrbar, einige Ortschaften sind nach Medienberichten ohne Strom- und Wasserversorgung und von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten.

Wasserretter auf Mallorca-Urlaub

Unter den Betroffenen befindet sich auch der Salzburger Wasserretter Christopher Thurner, der mit seiner Familie seit Sonntag auf Mallorca Urlaub macht. Die Schlechtwetterfront mit schweren Regenfällen, Blitz und Donner sei am Montag aufgezogen, erzählt Thurner im WhatsApp-Telefonat. „Wir waren zu diesem Zeitpunkt gerade in den Bergen unterwegs. Geröll ist vom Berg heruntergekommen, die Situation war nicht ohne.“

Stromausfall auf Mallorca

Thurner und seine Familie befinden sich derzeit in der Ortschaft Capdepera im Osten der Insel. Diese Gegend ist vom Umwetter besonders schwer betroffen. Seit zwei Tagen hat sich die Salzburger Familie nun in ihrem Feriendomizil verbarrikadiert. „In der Nacht auf Mittwoch ist der Strom ausgefallen, also sitzen wir mit Kerzen da“, berichtet der stellvertretende Ortsstellenleiter der Wasserrettung Bischofshofen.

Salzburger Familie muss ausharren

Den ganzen Tag über gibt es massive Regenfälle, Straßen sind gesperrt, Brücken und Fahrzeuge wurden weggespült. „Unseren Strand gibt es auch nicht mehr, der ist vom Meer geschluckt worden“, berichtet Thurner. Der Katastrophenalarm wurde ausgelöst. Kommenden Montag endet der Urlaub der Familie, bis dahin muss sie auf der schwer verwüsteten Insel ausharren.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Aquarell mit SS-Runen in Salzb... +++ - Demonstration gegen Kassenrefo... +++ - Vermögen der Österreicher im S... +++ - B164: Verletzte bei Verkehrsun... +++ - "Ski amade" nach Rekordinvesti... +++ - EU: Namen an Klingelschildern ... +++ - Mehr Lehrlinge sollen Fachkräf... +++ - Gnigl: 25-Jähriger würgt Ex-Fr... +++ - Salzburger Winterfest zeigt Qu... +++ - Stadt Salzburg verkauft alte F... +++ - Sonja Hammerschmid bewirbt sic... +++ - Dachstuhlbrand in Eben: Alarms... +++ - Aluminium-Gießerei in Lend: Ge... +++ - Neue Eichstraßenbrücke in Stad... +++ - Tweng: Polizei findet zahlreic... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

Lungau.
SALZBURG24.AT

Suche

Suche filtern