Salzburger Priester werben im Netz um Berufungen

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Mit einer Webseite, auf YouTube und auf Facebook erzählen Priester, Bischöfe und Ehepaare ihre Berufungsgeschichten und erlangen dabei den ein oder andern Klick-Hit.

Die Homepage www.priesterforum.net gibt es schon seit zehn Jahren. Sie war ursprünglich als Austausch von Themen und Texten für Priester gedacht. Vor zwei Jahren fingen Priesterseminaristen an, Videos mit persönlichen Berufungsgeschichten zu drehen und online zu stellen. Jetzt mit Erfolg. „Manche Videos wurden in vier Tagen mehr als 5.000 Mal angesehen“, berichtet Rupert Santner vom Salzburger Priesterseminar. In Zusammenarbeit mit Radio Maria werden Beiträge in Radiosendungen gepostet, was zusätzliche Reichweiten bringt. Auf CD wurde darüber hinaus ein Hörbuch erstellt, davon wurden bereits mehr als 5.000 Stück verteilt.

Auch Salzburgs Erzbischof Franz Lackner kommt auf der Facebook-Seite des Prieserforums zu Wort:

Salzburger Pfarrer: „Berufung muss wachsen“

Aus Salzburg hat das Team unter anderem Beiträge mit Weihbischof Hansjörg Hofer und Pfarrer Christian Walch (im Bild unten, Copyright: Erzdiözese Salzburg) aus dem Oberpinzgau produziert. „Mein Interview stammt aus dem Vorjahr, als ich noch Kooperator in Wörgl war“, berichtet der Jungpriester. Schon als Kind und in der Jugend habe ihn der Glaube geprägt und fasziniert.

christian-walch_presseNach der Matura lernte Christian Walch im Zivildienst interessante Priester kennen: „Ich überlegte einige Zeit, welchen Weg ich einschlagen könnte.“ Schließlich trat er ins Propädeutikum (Vorbereitungslehrgang für das Priesterseminar) in Horn ein. Diese Zeit habe ihn sehr angesprochen, „aber es dauerte noch sechs Jahre, bis ich mir sicher war, dass Gott mich wirklich zum Priester berufen hat“.

Im September 2017 habe er mit Neukirchen, Wald und Krimml gleich drei Pfarren übernommen, wo er sich sehr wohl fühle. „Ich bin dankbar für die Unterstützung der Menschen vor Ort, auch durch einen Pastoralassistenten“, sagt Christian Walch. Wichtig sei ihm, die vielfältigen Formen des Glaubenslebens zu fördern, besonders auch das Gebet. So hätten erst vor Kurzem in seiner Pfarre sieben Männer zwischen 20 und 35 Jahren an einem Berufungswochenende teilgenommen. „Berufungen muss man wachsen lassen“, weiß der Pfarrer.

 

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