Sicher am Bahnhof: ÖBB klärt Schüler auf

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Rattensberger klärt die Schüler über die Gefahren am Bahnsteig auf.
Rattensberger klärt die Schüler über die Gefahren am Bahnsteig auf. - © ÖBB
1.200 Schüler in ganz Salzburg haben die ÖBB im letzten Jahr mit ihren Sicherheitsvorträgen erreicht. Dabei sollen Jugendliche auf die Gefahren im Bahnbereich aufmerksam gemacht werden. Gezeigt wird etwa, wie lange der Bremsweg einer Lok ist und, dass die Oberleitung schon bei kurzer Distanz Lebensgefahr bedeutet.

An Schulen im ganzen Bundesland Salzburg sind derzeit die Sicherheitsexperten der ÖBB unterwegs. Mit Vorträgen versuchen sie Jugendliche für die Gefahren bei Fehlverhalten im Bahnbereich zu sensibilisieren. In dieser Woche in der Neuen Mittelschule in Golling. Vier wichtige Botschaften werden dabei den Schülern der siebten und achten Schulstufe nähergebracht:

  1. Das Überschreiten der Gleise ist lebensgefährlich.
  2. Bahnhöfe sind keine Spielplätze: Warte am Bahnsteig hinter der Sicherheitslinie.
  3. Bahnstrom ist Starkstrom – schon in der Nähe besteht Lebensgefahr. Klettere niemals auf abgestellte Wagons oder Züge.
  4. Achte bei Eisenbahnkreuzungen auf Rotlicht und/oder herannahende Züge.

Schüler: “Wie können manche nur so dumm sein?”

Fünf Schulklassen klärt ÖBB-Sicherheitsexperte Erich Rattensberger an diesem Vormittag in Golling über das richtige Verhalten an Bahnanlagen auf. Die Botschaften kommen an, ein Schüler ist durch den Vortrag vor den Gefahren eines tödlichen Stromschlags in der Nähe der Oberleitung gewarnt und schüttelt den Kopf: „Wie können manche nur so dumm sein und auf Wagons klettern?“

Wie lange ist der Bremsweg einer Lok?

Es sind überraschte Gesichter, in die ÖBB-Sicherheitsexperte Erich Rattensberger bei seinen Vorträgen immer wieder sieht. Gerade hat er den Schülern ein Video gezeigt, in dem der Bremsweg einer Lokomotive mit dem eines Autos verglichen wird. Die Lokomotive kommt erst hunderte Meter nach dem Auto zum Stillstand. „Ich war erschrocken darüber, dass ein Zug einen so langen Bremsweg hat“, sagt eine Schülerin. Künftig will sie an Bahnübergängen noch achtsamer sein und auch ihre Eltern darauf hinweisen. Auch von Josef Schreder, dem Direktor der NMS Golling, wird die Initiative der ÖBB positiv aufgenommen: „Wir sind sehr froh über die Sicherheitsvorträge an unserer Schule. Diese sind sehr wichtig, dadurch können Schüler vor schweren Unfällen bewahrt werden.“

Unter sicherheitskampagne@oebb.at können sich interessierte Schulen jederzeit für einen Vortrag anmelden oder Info-Material anfordern. Weitere Informationen gibt es HIER.

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