Sinkender Bedarf: Asylquartiere in Salzburg geschlossen

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Der Bedarf an Asylquartieren in Salzburg sinkt. (Symbolbild)
Der Bedarf an Asylquartieren in Salzburg sinkt. (Symbolbild) - © APA/ROLAND SCHLAGER

Das Angebot an Asylquartiersplätzen wird derzeit dem sinkenden Bedarf entsprechend reduziert. Derzeit sind 3.600 Menschen in der Grundversorgung, Anfang des Jahres waren es 4.013. Zuletzt wurden Quartiere in den Gemeinden Eben, Saalfelden und in der Stadt Salzburg geschlossen.

Der Schwerpunkt liegt aktuell bei der Integration von Frauen, Kindern und Männern mit positiven Asylentscheidungen und subsidiärem Schutz.  Zentrale Schritte auf dem Weg zur Integration in Salzburg sind dabei verpflichtende Deutschkurse, ein umfassender Aktionsplan zur Arbeitsmarktintegration, Schul- oder Berufsausbildung für junge Flüchtlinge sowie Steuerungsteams zur landesweiten Integrationsarbeit. Außerdem gibt es in Salzburg eine österreichweit erstmalige Integrationsplattform zur Einbindung und Selbstvertretung von Menschen mit Migrationshintergrund.

Pfarren bieten in Salzburg sieben Asylquartiere an

Integrationslandesrätin Martina Berthold (Grüne) traf am Donnerstag zum fachlichen Austausch mit Dechant Alois Dürlinger im Pfarramt St. Veit im Pongau zusammen. Dürlinger ist Ansprechpartner für die sieben Asylquartiere in Salzburg, die von Pfarren angeboten werden. Zudem betreibt er selber zwei Pfarrquartiere in St. Veit. Die Erzdiözese hat darüber hinaus rund 20 Wohnungen für Frauen und Männer geöffnet, die bereits einen positiven Asylbescheid erhalten haben.

In der Pfarre St. Veit haben Asybewerber ein zu Hause gefunden. Foto: LMZ/Neumayr/Leo
In der Pfarre St. Veit haben Asylbewerber ein zu Hause gefunden. Foto: LMZ/Neumayr/Leo

“Dadurch können die Familien und Menschen in jenen Orten bleiben, in denen sie vielfach bereits gut integriert sind”, betont Berthold . “Mein Haus steht offen, um asylsuchende Menschen bestmöglich auf ihrem Integrationsweg zu unterstützen und zu begleiten. Auch das ehrenamtliche Engagement ist in unseren Pfarren Gott sei Dank noch immer hoch”, so Dürlinger.

Integrationswohnungen im ganzen Bundesland eingerichtet

Aktuell wohnen zwei asylberechtigte Familien in Goldegg. Weitere Integrationswohnungen konnten beispielsweise in Hüttschlag, Bad Gastein, Henndorf, Köstendorf, Oberndorf und Tamsweg eingerichtet werden. In der Stadt Salzburg wurden Wohnräumlichkeiten im Kapuzinerkloster, im Borromäum und bei den Halleiner Schulschwestern geschaffen.

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