“Mama ist tot”: Rührender Notruf eines Vierjährigen geht viral

Akt.:
1Kommentar
Der Vierjährige rief den Notruf. (Symbolbild)
Der Vierjährige rief den Notruf. (Symbolbild) - © TANG CHHIN SOTHY / AFP
Der vierjährige Roman aus England ist ein Lebensretter. Der Kleine griff zum Handy, als seine Mutter bewusstlos wurde. Die Londoner Polizei hat den Hilferuf des jungen Helden nun veröffentlicht und richtet sich in einem Appell an alle Eltern.

Das Video, das die Londoner Metropolitan Police vor rund einer Woche ins Netz gestellt hat, wurde auf Youtube mittlerweile über 1,3 Millionen Mal (Stand: 28. März, 14 Uhr) geklickt. Es ist ein Ausschnitt aus einem Notruf zuhören, der Anfang März dieses Jahres eingegangen war. Ein Vierjähriger hat seiner Mutter mit diesem Anruf das Leben gerettet. Die Heldengeschichte des kleinen Roman scheint seither viele zu berühren, aber auch zum Nachdenken anzuregen.

Vierjähriger rettet Mutter das Leben

Angaben der Polizei zufolge, war die Mutter zusammengebrochen und nicht mehr ansprechbar. Da reagierte er rasch, griff zum Handy und mithilfe des Sprachassistenten Siri wählte er den britischen Notruf 999.

Metropolitan Police on Twitter

Four year old boy called 999 when he thought his mum was dead and saved her life. Teach your child how to call 999 in an emergency #London https://t.co/68A5RxvbgQ

Auf die Fragen der Mitarbeiterin der Notrufzentrale antwortete er gefasst und konnte auch seine vollständige Adresse nennen. Innerhalb weniger Minuten erreichte schließlich die Rettung das Haus der Familie, wie die Polizei mitteilte. Die Frau wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Mittlerweile habe sie dieses aber bereits verlassen können.

Polizei appelliert an Eltern

Mit der Veröffentlichung des Notrufs will die Polizei nun Eltern darauf aufmerksam machen, ihre Kinder auf solche Situationen vorzubereiten. Sie sollten ihnen dringend beibringen, wie sie erste Hilfe holen und ihre Adresse auswendig lernen lassen. So habe etwa der kleine Roman gewusst, wie das iPhone seiner Mutter funktioniert und dass nur ihr Fingerabdruck das Handy entsperren könne.

“Wenn Sie heute nichts anderes zu tun haben, dann würde ich alle Eltern inständig bitten, sich mit ihren Kindern hinzusetzen. Sie sollen ihren Kindern erklären, was sie in dieser Situation tun müssen und wie sie die Polizei oder andere Notrufdienste kontaktieren können”, appelliert die Polizei in ihrem Statement. Dieser Fall zeige deutlich, dass “es wirklich den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann”.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Macron will bis Jahresende Ini... +++ - Wagrainer Ache: Feuerwehr rett... +++ - 3,46 Promille: 50-Jährige veru... +++ - 130 Tonnen Müll werden jährlic... +++ - So soll das Wallerseeufer natü... +++ - Salzburger soll Tochter sexuel... +++ - Andreas Goldberger zum zweiten... +++ - Taxi-Streit am Salzburger Flug... +++ - ÖAMTC erwartet am Wochenende g... +++ - So soll die B164 sicherer in L... +++ - So kommt dein Gesicht in den I... +++ - Suchaktion nach 17-Jährigem im... +++ - Mit Pkw auf falscher Straßense... +++ - Messerattacke in Salzburger Lo... +++ - Katze mit Drahtschlinge in Tha... +++
1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel