„Marschrichtung“ für Fahrverbot vor Schulen steht

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Die Bereiche um Schulen sollen durch das Fahrverbot sicherer werden. (Themenbild)
Die Bereiche um Schulen sollen durch das Fahrverbot sicherer werden. (Themenbild) - © APA/Schneider/Archiv
Ein Fahrverbot vor Schulen soll „Elterntaxis“ verhindern und damit den Bereich für Schüler sicherer machen. Nun gibt es erste Schritte in Richtung Umsetzung. Die Stadtpolitiker sind dazu selbst zu einem Lokalaugenschein unterwegs.

Bei einem Gespräch von Sozial-Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer, Verkehrsstadtrat Johann Padutsch, der städtischen Verkehrsplanung, dem Schulamt, dem Verkehrsrechtsamt und der Polizei wurde am Donnerstag die „Marschrichtung“ in Sachen Fahr- und Halteverbote vor städtischen Pflichtschulen festgelegt. Ziel ist, den Zubringerdienst durch „Elterntaxis“ zu unterbinden und damit häufige Verkehrssicherheitsprobleme vor Unterrichtsbeginn hintan zu halten, hieß es in einer Aussendung vom Land Salzburg.

Das ist eure Meinung zum Fahrverbot vor Schulen:

Bei diesen Schulen wird Fahrverbot geprüft

In den nächsten Tagen werden fünf Standorte mit Lokalaugenscheinen im Detail begutachtet: der Campus Mirabell (Andräviertel), die Volksschulen Mülln, Morzg und Lehen sowie der Schulkomplex Taxham (VS, NMS). Geprüft wird insbesondere, ob dort Fahr- und Halteverbote eine viertel bis halbe Stunde vor Schulstart umsetzbar sind. „Ich will mir das selber anschauen“, sagt Verkehrsstadtrat Padutsch.

Hagenauer: „Verkehrsstress vor Schulen zu groß“

Voraussetzung sei, so Vizebürgermeisterin Hagenauer, dass die Schule mitmacht: „Wir setzen auf die Unterstützung durch Schulleitungen und Elternvereine. Denn es kann nicht sein, dass ein Fünftel der Kinder bis vor die Schultür gefahren wird. Und damit vier Fünftel der übrigen Kinder gefährdet werden. Selbst wenn nichts passiert, ist der Verkehrsstress in der Früh vor der Schule für alle viel zu groß.“

Kinder sollen ihre Eltern „erziehen“

Überlegt wird darüber hinaus, die „Erziehung“ bislang uneinsichtiger Eltern durch die Kinder zu forcieren – wie z.B. beim Mülltrennen beobachtet. „Wenn‘s Belohnungen für Kinder gibt, die ohne Auto zur Schule kommen, dann werden viele die Lieferung per Elterntaxi gar nicht mehr wollen. Da überlegen wir uns was. Außerdem werden wir auch in Elternbriefen auf die massive Verkehrsproblematik aufmerksam machen“, so Hagenauer.

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