Salzburger Martin Ferdiny sicherte sich Titel bei “Dancing Stars”

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Martin Ferdiny und Maria Santner sicherten sich den Titel
Martin Ferdiny und Maria Santner sicherten sich den Titel - © APA (ORF/Hans Leitner/Archiv)
Wenn sich der Profi mit dem Promi freut: Mit ORF-Moderator Martin Ferdiny gibt es seit Freitagnacht nicht nur einen neuen “Dancing Star”, auch seine Tanzpartnerin Maria Santner konnte nach einer gut dreistündigen Finalshow ihr Glück kaum fassen. Mehr als zehn Wochen hartes Training hatten so für die Beiden ein glückliches Ende, setzten sie sich doch gegen Ana Milva Gomes und Riem Higazi durch.

Dass die Teilnahme am ORF-Tanzformat keineswegs ein Zuckerschlecken ist, bewahrheitete sich neuerlich. Besonders die Blicke hinter die Kulissen, die immer wieder gewährt wurden, verdeutlichten die intensiven Trainingseinheiten. Santner dürfte beim Schwarzacher (Pongau) Ferdiny aber offenbar die richtigen Mittel angewendet haben, entfuhr ihr dabei doch mehrfach ein “Oida, guad!”. Ähnlich sahen es auch Jury und Publikum: Mit einem Salsa zu “Corazon Espinado” sowie einem (heuer erstmals bei der Show enthaltenen) Contemporary-Dance zu “Human” kam das Paar in die Finalrunde.

Ferdiny: “Halleluja, wir sind unter den ersten Drei”

Dort stand ein letzter Showtanz an. Schon davor war Ferdiny mit dem Erreichten aber mehr als zufrieden: “Halleluja, wir sind unter den ersten Drei, was soll’s?” Die Motivation ließ allerdings nicht nach, und so konnte man mit einer abwechslungsreichen und sehr fokussierten Performance zu “Music Was My First Love” noch einmal nachlegen. “Danke für die unglaublichen zehn Wochen”, meinte der ORF-Moderator (“heute mittag”), als er den Tanz am Klavier einleitete. Am Ende gab es für ihn und Santner kein Halten mehr, als sie den “Dancing Stars”-Stern in Händen hielten.

Favoriten waren eigentlich andere

Wobei seit Beginn der elften Staffel eigentlich andere als Favoriten galten: Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes und ihr Partner Thomas Kraml lieferten Woche für Woche Höchstleistungen ab, was sie auch im Finale einmal mehr untermauerten. Besonders mit dem zeitgenössischen Tanz zu John Lennons “Imagine” rührten sie nicht nur Jury und Saalpublikum, sondern auch sich selbst zu Tränen. “Wir hatten unglaublich Schiss davor”, gestand der Profitänzer über die neue Aufgabe, die aber alle drei Paare mit Bravour meisterten – was auch die aus Nicole Hansen, Balazs Ekker, Karina Sarkissova und Dirk Heidemann bestehende Jury so sah. Am Ende blieb für Gomes und Kraml trotz Platz eins nach der ersten Wertungsrunde aber nur der Vizetitel.

Higazi und Stefanin auf Platz drei

Dahinter landeten Higazi und ihr Tanzpartner Dimitar Stefanin, die vor allem beim Salsa mit viel Humor punkten konnten. Nicht umsonst meinte Sarkissova: “Sie haben so eine Energie, die springt rüber wie ein Vulkan. Sie haben eine Gabe, Sie tanzen sich in die Herzen der Zuschauer richtig rein!” Der zweite Auftritt zu Christina Aguileras “Beautiful” gelang ebenfalls, wobei Higazi sogar mit einer Fingerverletzung, die sie sich beim Kostümwechsel in der Generalprobe zugezogen hatte, in den Abend gegangen war. Die FM4-Moderatorin war am Ende sichtlich gerührt: “‘Dancing Stars’ hat mich befreit. Es hat mir das Gefühl gegeben, dass ich okay bin.”

Wortwitz, ausgefeilte Choreografien und viele Zuseher

Und auch die elfte Staffel insgesamt war wohl mehr als okay, geht man nach dem Zuschauerzuspruch. Mehr als zehn Jahre nach der Premiere für die auf einem BBC-Format basierende ORF-Show begeistern die Promis mit viel Einsatz, die Profis mit ausgefeilten Choreografien und nicht zuletzt das Moderatorenduo Mirjam Weichselbraun sowie Klaus Eberhartinger mit Wortwitz. Einer zwölften Auflage sollte also eigentlich nichts im Wege stehen. Womit die ansehnliche Gewinnerliste weiter anwachsen dürfte: Marika Lichter (2005), Manuel Ortega (2006), Klaus Eberhartinger (2007), Dorian Steidl (2008), Claudia Reiterer (2009), Astrid Wirtenberger (2011), Petra Frey (2012), Rainer Schönfelder (2013), Roxanne Rapp (2014), Verena Scheitz (2016) und nun Martin Ferdiny konnten im ORF-“Ballroom” bereits reüssieren.

(APA)

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