Massagen – heilsam oder nicht?

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Massagetechniken.
Es gibt zahlreiche unterschiedliche Massagetechniken. - © HdS
Es gibt zahlreiche Arten von Massagen. Doch welche Massagen helfen wirklich und wann sollte man sich überhaupt massieren lassen?

Es ist bis heute nicht zu 100 Prozent bekannt, woher das Wort “Massage” überhaupt kommt und welchen Ursprung die Heilmethode hat. Das Wort, so glauben die Experten, entstand zum Ende des 18. Jahrhunderts und hat seinen Ursprung in der französischen Sprache. Jedoch gibt es auch Hinweise, dass der Begriff auch aus der griechischen oder arabischen Sprache kommen könnte; übersetzt würde Massage nämlich “betasten, berühren” oder auch “kneten” und “kauen” heißen. Die Massage gehört zu der ältesten Heilanwendung und kommt womöglich aus dem ostafrikanischen und asiatischen Raum. Jedoch gehen die Experten davon aus, dass die Massage auch eine alte europäische Heilungsform sein kann. So wurden schon die Gladiatoren im Römischen Reich massiert.

Wann sollte man sich für eine Massage entscheiden?

“Verspannungen, die im Alltag entstehen können, werden gelöst. Heute befinden wir uns in einer schnelllebigen Zeit, sodass es keinesfalls schaden kann, wenn wir uns die Zeit für eine entspannende Massage nehmen. Es ist ja auch bekannt, dass die Berührung eine extrem starke Heilkraft haben kann”, so Daniela Srubar Heilmasseurin in Salzburg “Die Muskulatur wird aufgelockert und durchgewalkt. Das ist vor allem der therapeutisch-medizinische Aspekt, der keinesfalls ignoriert oder vernachlässigt werden darf. Zudem werden Energieflüsse angeregt, sodass Stoffwechselabfallprodukte aus dem Körper abtransportiert werden können”, so Aicher weiter. Massagen helfen bei der Entspannung, beugen schmerzhaften Verspannungen vor und helfen auch bei der Linderung akuter Schmerzen. Leider entscheiden sich erst viele Menschen für eine Massage, wenn sie bereits Schmerzen haben. “Wir bringen das Auto ja auch nicht erst dann zum Service, wenn es bereits kaputt ist. Aus diesem Grund sollten wir uns regelmäßig massieren lassen, sodass wir keine ‘größeren Reparaturen’ brauchen”, meint Srubar, die vor allem auf die präventive Massage setzt. “Massage-Termine dürfen aber nicht dazu führen, dass wir neuen Stress erzeugen. Wir müssen uns die Termine derart ausmachen, dass wir ruhig und gelassen sein können und nicht denken, heute muss ich noch zur Massage, wie soll sich das bloß ausgehen? Wir müssen lernen, mehr auf unseren Körper und auf seine Alarmzeichen zu hören”, ist die Expertin überzeugt.

Auf der Suche nach der richtigen Technik

Es gibt zahlreiche Massage-Techniken. Viele Techniken stammen aus Asien. “Es gibt aber auch einige europäische Methoden”, erzählt Heilmasseurin Daniela aus dem Haus der Schönheit in Salzburg. Die traditionelle europäische Medizin kennt unzählige alternative Heilmethoden, die besonders wirksam sind. Jedoch werden viele Behandlungsarten, da sie in Vergessenheit geraten sind, nicht mehr angeboten. Auch diverse Modeerscheinungen sorgen dafür, dass viele altbewährte Methoden als unwirksam abgestempelt werden. Nach einer gewissen Zeit bemerken dann die Patienten, dass die neuartigen Behandlungen aber nicht helfen, sodass sie sich wieder auf die altbewährten Techniken konzentrieren”, so Srubar, die auch immer wieder dazu rät, mehrere Methoden auszuprobieren. Die Expertin weiß, dass es mitunter lange dauern kann, bis die richtige Technik gefunden wurde, um Verspannungen vorzubeugen oder zu lösen.

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