Medienpräsenz: Schaden mischt sich bei Medienpräsenz in die Top 10

Schadens letzte Gemeinderatssitzung war diese Woche Thema.
Schadens letzte Gemeinderatssitzung war diese Woche Thema. - © APA/Gindl/Archiv
Heinz Schaden mischte sich diese Woche in das bundesweite Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 15.09.2017 bis 21.09.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Als Neueinsteiger der Woche konnte Heinz Schaden (SPÖ) Platz neun für sich behaupten und ist damit der einzige Nicht-Bundespolitiker in den Top 10.

Schadens Rücktritt geistert durch alle Medien

Schaden legte am Mittwoch sein Amt als Bürgermeister Salzburgs zurück. Grund für seinen Rücktritt ist die nicht rechtskräftige Verurteilung wegen Beihilfe zur Untreue im Prozess um den Swap-Deal zwischen Stadt und Land Salzburg. Anfang Oktober wird Schaden als kommunalpolitischer Referent in die Salzburger Arbeiterkammer zurückkehren. Sein Nachfolger wird interimistisch Harald Preuner (ÖVP), bis dato Vizebürgermeister der Stadt. Eine reguläre Neuwahl zum Bürgermeister wird am 26. November stattfinden.

Kurz führt bei Medienpräsenz

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche ÖVP-Obmann Sebastian Kurz, wie die APA weiter berichtet. Am Freitag diskutierte Kurz im Rahmen einer von der „Presse“ und den Bundesländerzeitungen initiierten Debatte im Linzer Designcenter öffentlich mit SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern und FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache. Es war die erste und auch einzige Konfrontation der drei Parteiobmänner in diesem Wahlkampf sowie das erste Duell von Kern und Kurz. Unter anderem warnte Kurz davor, die Folgen der Digitalisierung ausschließlich negativ zu sehen: Es würden zwar Arbeitsplätze verloren gehen, dafür aber auch neue geschaffen werden. Um in der Zukunft auf dem Arbeitsmarkt besser bestehen zu können, sollten Kinder früher als bislang an Fremdsprachen herangeführt werden. Kurz plädierte auch dafür, die Schul- durch eine Bildungspflicht zu ersetzen: Jugendliche sollten die Schule erst dann verlassen dürfen, „wenn er oder sie ausreichend lesen, schreiben oder rechnen“ können.

Ende der Woche unterbrach Kurz seinen Wahlkampf, um nach New York zu reisen, wo er gemeinsam mit Bundespräsident Alexander van der Bellen an der UNO-Generalversammlung teilnahm. Von Montag bis Mittwoch absolvierten beide multi- und bilaterale Treffen. In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung warnte Kurz vor der Gefahr einer nuklearen Auseinandersetzung und benannte die Themen „Hunger, Armut, Klimawandel, Organisierte Kriminalität und die Verbreitung von Waffen“ als die wichtigsten Herausforderungen der heutigen Zeit.

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