Mehr Verkehrstote im ersten Halbjahr

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Nach deutlichen Rückgängen im Vorjahreshalbjahr sind in den ersten sechs Monaten 2014 mehr Verkehrsunfälle, Verletzte und Getötete registriert worden. Das gab Statistik Austria am Montag bekannt. Doch mittlerweile zeichnet sich eine positivere Gesamtbilanz ab, wie aus aktuellen Daten des Innenministeriums hervorgeht.


Die Zahl der Verkehrsunfälle ist heuer im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent (plus 1.360) gestiegen, 238 Menschen verloren dabei ihr Leben (plus 49 bzw. 25,9 Prozent). Die Bilanz hat sich mittlerweile deutlich verbessert: Vom 1. Jänner bis 26. Oktober starben laut Aufzeichnung des Innenministeriums im österreichischen Straßennetz 369 Menschen (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2013 waren es 384.

Details zum ersten Halbjahr: Von Jänner bis Juni 2014 ereigneten sich laut Statistik Austria 17.808 Straßenverkehrsunfälle, bei denen 22.302 Personen (plus 1.565 bzw. 7,5 Prozent) verletzt wurden. Die Zahl der Verkehrstoten stieg heuer insbesondere im ersten Quartal (von 78 auf 113, plus 45 Prozent), wozu der in weiten Teilen Österreichs milde Winter mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen beigetragen haben dürfte.

Aber auch im Juni forderten Unfälle fast ein Drittel mehr Verkehrstote (50 Getötete, plus 32 Prozent) als noch im Juni 2013, jedoch gleich viele wie im Juni 2012. Im heurigen verregneten Sommer hat es dagegen deutlich weniger tödliche Verkehrsunfälle gegeben: Nach vorläufigen Zahlen kamen im Juli und August 73 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, informierte unlängst der Verkehrsclub Österreich (VCÖ).

Mehr Todesopfer gab es im ersten Halbjahr 2014 vor allem bei den einspurigen Kraftfahrzeugen (plus zwölf bzw. plus 29 Prozent) und Pkw (plus 26 bzw. plus 33 Prozent). Von Jänner bis inklusive Juni 2014 starben bei 1.042 “Alkohol-Unfällen” 21 Verkehrsteilnehmer (plus elf Tote bzw. plus 7,8 Prozent), 2013 waren im selben Zeitraum bei 967 Verkehrsunfällen mit alkoholisierten Beteiligten zehn Tote zu beklagen gewesen. Drei Kinder kamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf den Straßen Österreichs ums Leben (Vergleichszeitraum 2013: fünf).

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